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Rasenmäher Ölwechsel

Bevor Sie eine Reparatur oder Inspektion beginnen, sollten Sie den Kerzenstecker abziehen, damit der Motor des Rasenmähers nicht anspringen kann. Das kann z.B. passieren, wenn das Messer versehentlich gedreht wird. Damit dreht sich dann nämlich auch der Motor. Dieser Umstand hat schon des Öfteren für böswillige Verletzungen gesorgt. Zudem muss stets der Benzinhahn abgedreht werden. Das ist der Fall, wenn der Hebel quer zur Leitung steht.
Ölwechsel Rasenmäher

Rasenmäher Ölwechsel

Zunächst wird der Ölstand gemessen. Meist befindet sich auf dem Rasenmäher eine Abbildung, die schildert, wie gemessen wird. Alternativ können Sie im Video auf dieser Seite sehen, wie dies funktioniert.

Ist der Ölstand zu hoch, ist entweder Kondenswasser oder Benzin in den Tank gelaufen.

Ist der Ölstand hingegen zu niedrig, wurde zu selten bzw. unregelmäßig kontrolliert.

Möchten Sie schließlich das Öl wechseln, wird der Mäher auf die Seite gekippt und ein Messbecher, zum Auffangen, unter die Öffnung gestellt. Der Motor sollte übrigens bei dieser Prozedur kalt sein.

Der Umwelt zu Liebe, sollte das Altöl fachgerecht entsorgt werden. Wenn Sie beabsichtigen, eine komplette Wartung durchzuführen, wird das Öl erst zum Abschluss wieder aufgefüllt. Zum Befüllen eignet sich ein Trichter am besten.

Warum sollte ein Rasenmäher Ölwechsel erfolgen?

Öl dient dazu, den Motor eines Rasenmähers zu schützen. Gutes und sauberes Öl erkennen Sie daran, dass es eine goldene oder bernsteinartige Färbung aufweist. Im Einsatz wird sich dieses allerdings dunkel einfärben, da es durch Schmutzpartikel, Hitze und umherwirbelnde Luft verunreinigt wird.

Wenn dieser Zustand eingetreten ist, erfüllt das Öl seine Schutzfunktion nicht mehr. Wer das dunkeleingefärbte Öl nun nicht bemerkt und wechselt, riskiert, dass die Motorbauteile verunreinigt werden und kaputt gehen.

Wann sollte ein Rasenmäher Ölwechsel durchgeführt werden?

Die meisten Hersteller empfehlen, das Öl im Rasenmäher spätestens nach 25 Betriebsstunden zu wechseln. Das Öl neuer Rasenmäher sollten bereits nach 5 Stunden gewechselt werden, denn die Geräte sind, während der Motor eingefahren wird, besonders anfällig für Verschmutzungen. Zudem sollte auch der Verschleiß des Rasenmähers mit einbezogen werden. Wird ein Rasenmäher auf staubigen und heißen Untergründen eingesetzt, wird das Öl schneller verschmutzt und aufgebraucht sein, als auf einem kühlen und kleinen Golfplatz, dessen Rasen nie besonders hoch ist.

Welches Öl für den Rasenmäher Ölwechsel verwenden?

Diese Information müssen Sie der Bedienungsanleitung des Herstellers entnehmen oder diesen notfalls telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Die häufigsten Ölsorten sind:
Rasenmäheröl: mit diesem Öl machen Sie in der Regel nie etwas falsch, denn es ist gut an die heutigen Geräte angepasst.
Synthetiköl: dieses Öl ist für jede Jahreszeit geeignet. Besonders empfehlenswert ist es, wenn es kalt ist, da die Fließeigenschaften sehr gut sind.
Aschefreies Zweitaktöl: dieses Öl, welches Ablagerungen und Verschmutzungen der Zündkerze verhindert, kann für sämtliche 2-Taktmotoren verwendet werden.
Schneefräsenöl: 4-Taktmotoren können mit diesem Öl im Winter ausgestattet werden.
Öl für Schiffe und Außenborder: Öl für 4-Taktmotoren bei wärmeren Temperaturen.

 

Fazit

Den Rasenmäher Ölwechsel eigenständig vorzunehmen, ist weder besonders schwierig, noch mit großem Aufwand verbunden. Dennoch entscheidet das Überprüfen und Wechseln darüber, wie lange ein Motor seine treuen Dienste verrichtet. Wer keine regelmäßigen Kontrollen von Ölstand und Einfärbung vornimmt, wird zuerst mit einer verminderten Motorleistung mähen müssen und schließlich wird der Motor schlapp machen.

 

Rasenmäher Ölwechsel im Video