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Welcher Rasenmäher für hohes Gras?

Welcher Rasenmäher für hohes Gras?

Diese Mäher grasen so zuverlässig, wie Schafe

Der Rasen im heimischen Garten wächst meist nicht über die 10 cm hinaus. Ab einer gewissen Höhe sieht er, egal wie gesund und grün, einfach ungepflegt aus. Dann wird es Zeit, zum Rasenmäher zu greifen. Bis zu dieser Höhe funktionieren Elektro- und Benzin-Rasenmäher nahezu gleichermaßen gut zum Mähen. Akku-Rasenmäher haben hier hingegen manchmal schon Probleme.

Welcher Rasenmäher für hohes Gras Wer allerdings höheres Gras, wie das einer Wiese, Pferdekoppel, eines Waldwegs oder einen Graben ausmähen möchte, muss schon genauer bei der Auswahl hinschauen. Hier helfen meist nur noch Benzin-Rasenmäher mit Verbrennungsmotor, denn diese besitzen eine besonders hohe Drehzahl. Akku- und Elektro-Rasenmäher brechen meist bei hohem Rasen in der Drehzahl ein und reißen dann nur noch unsauber ab oder kürzen den Rasen gar nicht mehr. Nachfolgend werden Dir 3 durchzugsstarke Modelle vorgestellt, die auch hohes Gras sauber abmähen.

AL-KO Classic 5.16 VS-B Plus Benzin-Rasenmäher

AL-KO Classic 5.16 VS-B Plus Test und Erfahrungen

Der Classic 5.16 VS-B Plus ist ein sehr leistungsfähiger Benzin-Rasenmäher der Firma AL-KO, welcher in Österreich hergestellt wird. Der Motor kommt vom Qualitätshersteller Briggs & Stratton und leistet 3,2 PS. Er dreht bis zu 2900 Touren pro Minute und gewährleistet genug Durchzug ,damit auch hohes und nasses Gras gemäht werden kann.

Um auf unwegsamem Gelände komfortabel voranzukommen, kann der Radantrieb „Vario-Speed“ zugeschaltet werden. Dieser kann nur beim Modell 5.16 zwischen 2,5 und 4,5 km/h verstellt werden. Der Mäher wiegt 33,4 kg und besitzt eine Schnittbreite von 51 cm. AL-KO empfiehlt ihn für Rasenflächen bis 1800 m². Natürlich kann er auch, bei entsprechender Zeit, Flächen von über 2000 m² bewältigen.

Die Kugellager sorgen dafür, dass der Komfort beim Schieben zu- und der Kraftaufwand abnimmt. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 3 und 8 cm, zentral einstellen, was ihn auch für normale Gärten empfehlenswert macht. Der Fangkorb ist mit 65 Litern bewusst geräumig gehalten und mit einer Füllstandsanzeige ausgestattet. Der Korb ist aerodynamisch geformt, sodass der Verbrauch reduziert wird. Weiterhin bietet der Mäher alle gängigen Möglichkeiten: Mulchen, mähen und fangen, sowie seitlich auswerfen.

Fazit: Alles in allem bietet der AL-KO Classic 5.16 VS-B Plus alle Möglichkeiten, um sowohl des heimischen Garten, als auch die hohen Wiesen und Wege in der Umgebung erfolgreich und komfortabel zu mähen. Die XXL-Bereifung und variable Radantrieb sorgen für einen konsequenten Vortrieb und eine gute Traktion auf schwierigen Untergründen.

Hyundai LM5103 M Mulchmäher

Hyundai LM103G M Test und Erfahrungen

Dieser Mulchmäher von Hyundai eignet sich ideal dafür, Wege und kleine Wiesen schnell von hohem Bewuchs zu befreien. Die Schnittbreite des LM5103 M beläuft sich auf 51 cm, weshalb ihm Flächen bis  1200 m² absolut kein Problem bereiten. Der Motor kommt aus dem Hause Hyundai selbst und leistet bei 3,5 PS 2800 Umdrehungen pro Minute. Dies genügt auf jeden Fall, um hohes Gras zu mähen. Der Mulch wird bei diesem Modell übrigens als hochwertiger Nährstoffdünger seitlich ausgeworfen. Alternativ kann das normale Schnittgut ebenso ausgeworfen werden.

Die Schnitthöhe lässt sich zentral, zwischen 2,5 und 7,5 cm, verstellen. Weil der Mulchmäher nur 27 kg wiegt, lässt er sich sehr leicht handhaben und schieben. Zusätzlich erleichtern dies die großen Hinterräder und die verbauten Kugellager. Der Mäher muss zwar per Handstart angeworfen werden, bietet ansonsten aber komfortable Features, wie einen weichen Handgriff am Führungsholm, der sich schnell und einfach zusammenklappen lässt. Auch der Frontbumper aus Kunststoff ist hilfreich, denn er schützt sowohl angefahrene Objekte vor Schäden, als auch den Mäher selbst. Mit dem vorderen Tragegriff kannst Du das Gerät übrigens unkompliziert umsetzen.

Fazit: Hyundai-Rasenmäher werden definitiv unterschätzt. Die hauseigenen Motoren besitzen einen kräftigen Durchzug, laufen ruhig und sind auch noch verhältnismäßig leise. Gepaart mit mit einem ansprechenden Preis, ist der LM5103G definitiv eine Empfehlung wert. Wenn Du Dir den Mäher anschaffst, solltest Du das Gerät innerhalb von 8 Wochen beim Hersteller melden, denn dann bekommst Du eine kostenlose Garantieverlängerung.

BRAST Benzin-Rasenmäher 6 PS mit Elektrostart und variablem Radantrieb

Rasenmäher für Wiese, Koppel und Wald

Der BRB-RM 20196 ist das Spitzenmodell unter den Rasenmähern von BRAST. Ein E-Start, sowie ein variabler Hinterradantrieb sorgen dafür, dass das Mähen großer Flächen nicht in einen Kraftakt ausartet. Der E-Start wird durch einen Lithium-Ionen-Akku ausgelöst. Ist dieser nach längerer Standzeit, wie nach dem Winter, mal leer, kann der Mäher dennoch mittels Seilzug angeworfen werden.

Die Leistung des Briggs & Stratton Motors ist mit 6 PS äußerst kraftvoll. In Kombination mit einer Schnittbreite von 51 cm mäht der  BRAST Flächen von deutlich über 1000 m² spielend leicht. Der Fangkorb fasst 60 Liter und ist mit einer Füllstandsanzeige ausgestattet. Um den Mäher einsatzbereit zu machen, braucht es nur wenige Handgriffe. Für mehr Komfort sorgen der Wasseranschluss zur Reinigung, die extra großen Hinterräder, sowie ein Getränkehalter am Holm. Natürlich kann der Führungsholm an die Körpergröße angepasst und zur Lagerung komplett eingeklappt werden. Der Radantrieb lässt sich in 3 Stufen verstellen und kann beim Wenden jederzeit ausgeschaltet werden.

Fazit: Dieser Benzin-Rasenmäher von BRAST gehört mit 6 PS zu den leistungsstärksten Geräten für den Heimbedarf. Er ist in wenigen Augenblicken einsatzbereit, besitzt einen variablen Radantrieb und einen komfortablen E-Start-Knopf am Führungsholm. Der BRB-RM 20196 wurde vom TÜV Süd getestet und mit dem Siegel Geprüfte Sicherheit zertifiziert.

Rasenmäher für hohes Gras – Diese Typen kommen in Frage

Benzin-Rasenmäher

Benzin-Rasenmäher haben die größte Leistung unter den handgeführten Rasenmähern. Ein moderner 4-Takt-OHV-Motor ist emissionsarm, verbraucht wenig Kraftstoff und leistet dennoch bis zu 6,5 PS. Ein kräftiger Motor gewährleistet, dass die Drehzahl groß genug ist, um hohes Gras abzumähen. Akku- und Elektro-Rasenmäher könnten hier vielleicht noch kurzzeitig mithalten, würden dann aber in der Drehzahl einbrechen, den Rasen unsauber ausreißen und damit für braune Verfärbungen und eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit sorgen.

Außerdem schafft es nur ein kräftiger Motor, das Gras unterhalb des Mähers aufzurichten. Lange und/oder nasse Halme legen sich besonders gerne hin. Werden sie dann nicht durch einen kräftigen Luftzug aufgerichtet, erfolgt der Schnitt ungleichmäßig oder gar nicht.

Des Weiteren sind Benzin-Rasenmäher oftmals mit einem großen Fangkorb ausgestattet. Wer hohes Gras abmäht, hat automatisch mit verhältnismäßig viel Schnittgut zu tun. Aus diesem Grund sind Benziner ebenfalls ein sehr guter Rasenmäher für hohes Gras. Akku- und Elektro-Rasenmäher sind beispielsweise häufig nur mit Fangkörben bis 40 Liter ausgestattet, womit das Mähen von hohem Gras zu ständigen Unterbrechungen führen würde.

Aufsitzmäher und Rasentrakoren

Aufsitzmäher und Rasentrakoren lohnen sich als Rasenmäher für hohes Gras, wenn es zusätzlich um Flächen von 1500 m² und mehr geht. Die Schnittbreite eines Aufsitzmähers liegt bei mindestens 60 cm, weshalb die Geräte problemlos Flächen bis 6000 m² pflegen können. Rasentraktoren sind noch ein ganzes Stück größer und können sogar Flächen bis 10.000 m² bewältigen. Außerdem können solche Geräte flexibel, das ganze Jahr über, für andere Arbeiten, wie Schneeräumungen und Kehrarbeiten, eingesetzt werden.

Dass Aufsitzmäher und Rasentraktoren hohes Gras bewältigen, liegt maßgeblich an ihrer Leistung. Mit teils über 20 PS können selbst hohe und nasse Wiesen gekürzt werden. Die Leistung kann aber auch ein Nachteil sein, wenn es viele Höhenunterschiede gibt. Haut das große Mähwerk einmal in den Boden, ist meist gleich ein ganzes Stück Rasen hinüber. Außerdem sind diese Geräte natürlich sehr groß, weshalb sie auf freien Flächen und nicht in verwinkelten Gärten eingesetzt werden sollten.

Mulchmäher

Mulchmäher werden mit der gleichen Motorenklasse wie klassische Benzin-Rasenmäher angetrieben. Im Gegensatz zu diesen verfügen sie über keine Auffangfunktion und verarbeiten das Gras durchgehend zu Mulch. Aus diesem Grund eignen sie sich für Leute, die glauben, ihr Rasen bekommt nicht genügend nährstoffreichen Dünger. Außerdem spart das Mulchen natürlich Zeit, weil kein Korb ausgeleert werden muss.

Wer regelmäßig Mulchen möchte, sollte auf jeden Fall gleich einen Mulchmäher kaufen. Klassische Rasenmäher mit Mulchkeil erfüllen diese Funktion nur unzureichend. Diese haben mit etwas höherem Rasen schnell Probleme und hinterlassen dann zu große Stücke auf dem Rasen, die sich nicht auflösen, sondern die Belüftung behindern. Ist dies der Fall, wird die Rasenqualität schlechter, als besser.

Rasenmäher für hohes Gras – Das muss er können

Ein Rasenmäher für hohes Gras muss einen kräftigen Motor besitzen, welcher das Gras sauber abschneidet. Dazu ist auch eine hohe Motordrehzahl von Nöten. Rotiert das Messer zu langsam, bekommen die Grashalme braune Verfärbungen.

Geht es um das Auffangen des Schnittguts, muss der Fangkorb groß genug sein. Hohes Gras tiefer abzumähen, bedeutet auch hohe Grasmengen im Korb. Wer dann mit einem Korb mit 30 oder 40 Litern arbeitet, wird ihn so oft leeren müssen, dass viel Zeit verstreicht, worüber sich der Nutzer ärgern wird.

Auch ein Selbstantrieb sollte in Frage kommen. Auf hohem Gras ist der Widerstand beim Schieben besonders groß. Du sparst viel Kraft, wenn Dein Mäher mit großen, kugelgelagerten Rädern und einem Selbstantrieb ausgestattet ist.

Du solltest Deinen Rasen übrigens nicht mit Absicht in große Höhen wachsen lassen. Selbst wenn Du einen Benzin-Rasenmäher hast, der damit keine Probleme hat, kann das Gras darunter leiden. Der Vegetationsschwerpunkt des Grashalms verlagert sich bei sehr langen Halmen nämlich nach oben. Werden sie dann an einem Tag gleich um die Hälfte oder dergleichen gekürzt, hat der Halm plötzlich zu wenig Nährstoffe und sieht dann schnell ungesund aus. Beim Mähen empfehlen die Experten, das Gras um 1/3 zu kürzen und anschließend wieder um 1/3 wachsen zu lassen. Den Zollstock anzulegen, kann sich durchaus auszahlen.

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