Skip to main content

Welcher Rasenmäher für Hanglage?

Diese Rasenmäher meistern auch berüchtigte Hanglagen

Den Rasen an einer Hanglage zu mähen ist besonders schwierig. Sowohl das Hochschieben, als auch das Herunterschieben erweisen sich dabei als tückisch. Wer hier das falsche Gerät nutzt, muss enorm viel Kraft aufwenden und kann dennoch von einem Unfall betroffen sein, wenn der Mäher beispielsweise den Händen entgleiten sollte.

Welcher Rasenmäher für Hanglage

Glücklicherweise gibt es Rasenmäher, die genau zu diesem Zweck konzipiert werden. Welche Rasenmäher sich für eine Hanglage eignen, erfährst Du nachfolgend. Zudem erklären wir Dir, worauf es beim Mähen an einem Hang ankommt. Wir hoffen, Dir damit bei Deiner Entscheidung weiterhelfen zu können.

Was muss ein Rasenmäher für eine Hanglage können?

Leichtes Gewicht

  • Das Gewicht spielt bei Steigungen die entscheidende Rolle. Möchtest Du den Mäher nach oben schieben, ist der Widerstand meist größer als erwartet. Große Steigungen können in der Regel selbst von kräftigen Menschen nur mit einem Rasenmäher bis maximal 25 kg bewältigt werden. Bedenke hierbei auch immer, dass ein hoher Kraftaufwand die Verletzungsgefahr steigert. Verlagert sich der Winkel ungünstig, kann man im schlimmsten Falle stürzen und dem Mähwerk gefährlich nahe kommen.
  • Besonders empfehlenswerte Rasenmäher sind Akku-, Elektro- und Luftkissenmäher. Kleine Exemplare dieser Typen wiegen heute unter 10 kg. Solche Rasenmäher können auch von Frauen und älteren Personen in einer Hanglage sicher und elegant geführt werden.

Gute Räder

  • Die Räder sollten für Steigungen und Gefälle breit sein, sowie über ein grobes Profil verfügen. Es ist sehr wichtig, dass die Reifen breit sind. Das sorgt für Stabilität beim Arbeiten. Besonders beim Wenden ist dies der Fall. Ein Rasenmäher mit schmalen Reifen würde in einer Hanglage schnell umkippen.
  • Zudem sollten sich die Reifen widerstandsfrei drehen. Kugellager sind ein Indiz dafür. Andernfalls kann auch eine gewisse Schwergängigkeit der Räder in Hanglagen für mehr Kraftaufwand und gefährliche Situationen sorgen.

Radantrieb

  • Fällt die Steigung nicht zu extrem aus, kann man natürlich auch mit einem großen Benzin-Rasenmäher arbeiten. Damit dies klappt, sollte der Mäher über einen kräftigen Radantrieb verfügen. Dann wird der Anstieg nicht so kraftaufwendig.
  • Beim Abstieg zerrt das Gewicht des Mähers an den Händen. Ein schwerer Benzin-Rasenmäher kann hier schnell, aus Gründen der Unachtsamkeit, losgelassen werden. Deshalb gilt es im abschüssigen Gelände darauf zu achten, dass die Hände fest verschlossen sind und der Körper als Stabilitäts-Ausgleich etwas nach hinten verlagert wird.

 

Welcher Rasenmäher für Hanglage – 3 Exemplare in der Vorstellung

Bosch Rotak 32 – Leichtgewicht für Extremsituationen

Rasenmäher für Gefälle

Beim Bosch Rotak 32 handelt es sich um einen kleinen Elektro-Rasenmäher, welcher lediglich 6,8 kg wiegt. Das prädestiniert ihn natürlich dafür, in Hanglagen geführt zu werden. In der Optik ähnelt er fast schon einem Spielzeug, weil seine Ausmaße so kompakt sind. Dies ist ein großer Vorteil, denn er kann mit menschlicher Kraft noch dort spielend leicht geführt werden, wo das Arbeiten mit einem großen Mäher purer Leichtsinn wäre. Du kannst den Mäher auch bei Steigungen von 30° und mehr mit nur einer Hand führen und kontrollieren!

Das Gewicht sorgt nicht nur für einen hohen Komfort beim Schieben, es schützt Dich auch vor Verletzungen. Bei einem schweren Mäher muss das Körpergewicht bei ansteigendem Gelände auf die Zehen verlagert werden, was dazu führen kann, dass der Nutzer hinfällt und vom Mäher angerollt, wenn nicht gar überrollt, wird.

Der Rotak 32 ist ein echter Bestseller. Sein Motor leistet 1200 Watt. Er ist aufgrund seiner kleinen Schnittbreite von 32 cm jedoch eher für sehr kleine Gärten geeignet. Wer über einen großen Garten mit Hanglage verfügt, kann jedoch überlegen, dieses Gerät eigens für die besonders schwierigen Passagen anzuschaffen. Der Neupreis liegt bei deutlich unter 100 €.

Flymo Turbo – Schwebetechnik für den Garten

Rasenmäher für Steigungen

Der Flymo Turbo ist ein bekannter Luftkissenmäher. Er schwebt über dem Boden und hat keine Räder. Aus diesem Grund ist er besonders wendig und lässt sich in alle Richtungen bewegen. Wie das funktioniert? Ein Gebläse erzeugt Luft, welche anschließend unter die Haube gepresst wird. Es entsteht eine sogenanntes Luftkissen, welches den Mäher zum Abheben bringt. Damit dies funktioniert, müssen Luftkissenmäher sehr leicht sein. Der Flymo Turbo wiegt beispielsweise lediglich 8 kg.

Erstaunlich ist in diesem Zusammenhang seine Schnittbreite, die bei 40 cm liegt. Du kannst damit also sowohl Hanglagen bewältigen, als auch recht zügig den Rest einer mittelgroßen Rasenfläche mähen. Die Kundenmeinung zum Flymo ist zwiegespalten. Manche Kunden loben ihn über alle Maßen und beschreiben, dass er selbst mit hohem und nassem Gras zurechtkommt, andere scheinen sich mit der Handhabung nicht gut zurechtzufinden und sind deshalb verärgert.

Der Mäher leistet 1500 Watt, was auf jeden Fall für eine gute Drehzahl ausreicht, um hohes Gras zu bewältigen. Beim Kauf solltest Du beachten, dass er, wie ein Elektro-Rasenmäher, ein Stromkabel benötigt.

Hyundai Benzin-Rasenmäher LM5301G – Für große, unebene Gärten

Rasenmäher für Anstiege

Wer einen großen Garten hat, braucht auch einen entsprechend großen Rasenmäher. Andernfalls wird das Rasenmähen schnell zu einer ungeliebten Aufgabe, die anstrengend und zeitintensiv ist. Der Hyundai LM5301G ist ein Benzin-Rasenmäher mit einer Schnittbreite von 53 cm. Er eignet sich bestens für Hanglagen, da er über einen kräftigen Radantrieb verfügt. Der Motor stammt von Briggs & Stratton und leistet solide 3,4 PS.

Zugegeben, dieses Modell ist teurer, als die anderen beiden Vorschläge. Wer jedoch nach einem Gerät für alle Bereiche sucht, sollte diesen Mäher ausprobieren. Er verfügt über zahlreiche Features, wie eine Mulch-Funktion und einen Seitenauswurf. Der Fangkorb fasst stolze 65 L, weshalb dieser beim Auffange nicht besonders oft geleert werden muss.

Zudem verfügt der Mäher über breite, kugelgelagerte Räder. Diese drehen frei und leichtgängig, was sich natürlich beim Wenden am Hang perfekt macht. Dennoch solltest Du das hohe Eigengewicht von 37 kg im Hinterkopf haben, wenn Du abschüssiges Gelände bearbeitest. Hier sollte der Radantrieb abgeschaltet werden, damit er Dich nicht hinunterhetzt.

 

Welcher Rasenmäher für Hanglage – Sicherheit geht vor!

Egal wie vertraut man mit dem Gerät ist, das Mähen an einem Hang ist immer gefährlich. Daher solltest Du dabei stets konzentriert und auf Vorsicht bedacht sein. Ansonsten können sowohl der Mäher, als auch der Mensch Schaden nehmen. Ist der Neigungswinkel groß, kann man schnell ausrutschen. Es reicht bereits aus, auf einen kleinen Stein zu treten, wenn das Schuhwerk über eine sehr glatte Sohle verfügt. Aus diesem Grund solltest Du stets eine angemessene Kleidung tragen (feste Schuhe mit gutem Profil und eine lange Hose).

Ist es auch mit einem leichten und handlichen Mäher nicht mehr möglich, die Hanglage alleine zu bewältigen, kannst Du als Alternative einen Mähroboter einsetzen. Moderne Roboter bewältigen Steigungen bis 40°. Sollte hier der Roboter einmal wegrutschen und Schaden nehmen, ist das immer noch besser, als der Schaden am eigenen Körper.

 

Welche Alternativen gibt es bei einem Hang im Garten?

Neben einem besonders leichten Mäher, einem zuverlässigen Radantrieb, einem Lufkissenmäher oder einem Mähroboter, gibt es noch ein paar skurrile Alternativen.

Die Sense

Siehst Du das Mähen Deiner Hanglage als zwecklos an, könntest Du z.B. eine Sense benutzen. Was früher üblich war, gerät bei der jungen Generation immer mehr in Vergessenheit. Dennoch ist eine Sense ein sehr probates Gerät, welches selbst hohe Wiesen zuverlässig schneidet. Natürlich sollte der Umgang erst einmal geübt werden, damit es nicht zu Unfällen kommt. Hast Du den Bogen raus, ist der Hang schneller gekürzt, als mit einem kleinen Rasenmäher. Auch nasser Rasen kann mit einer Sense gut bearbeitet werden.

Weidehaltung

Einem Tier gefallen Gräser ganz besonders: dem Schaf! Vielleicht schmunzelst Du nun, doch Schafe sind ein guter „Rasenmäher“. Schafe eignen sich besonders, wenn der Hang eigentlich kaum genutzt wird und auch nicht so klein ist. Bevor Du Dir aber ein Schaf anschaffst, solltest Du wissen, dass das mit einigem Aufwand verbunden ist. Mit einem Blick in die Zukunft sollte man vielleicht auch beachten, dass die Gefahr für Schafe durch den wieder präsenten Wolf zunimmt. Sie sollten also besonders nachts geschützt werden.

Rasenfläche entfernen

Eine andere Alternative ist es, den Hang umzugestalten. Du könntest am Hang beispielsweise eine Blumenwiese anlegen. Mit Holz lassen sich mehrere Etagen bauen. Alternativ kann am Hang auch eine Treppe errichtet werden, wenn das zur Umgebung passt. Wer sich vielleicht einen Gartenteich zulegen möchte, kann dies auch als Gelegenheit sehen. An einem Hang lässt sich doch wunderbar ein anmutender Wasserfall errichten.

Rasenmäher TestAkku Rasenmäher TestBenzin Rasenmäher TestElektro Rasenmäher TestMähroboter TestRasentraktor Test


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.