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Rasenmäher für steiles Gelände

Die besten Rasenmäher für steiles Gelände

Nicht jeder hat den Komfort, über eine ebene Rasenfläche zu verfügen. Manche Gartenbesitzer stehen vor der undankbaren Aufgabe, ein steiles und abschüssiges Gelände irgendwie pflegen zu müssen. Hier ist die Auswahl an Rasenmähern, die dieses Problem lösen können, überschaubar. Um in solchen Situationen die Kontrolle über das Gerät zu behalten, sollte es sich auf jeden Fall leicht handhaben lassen.

Rasenmäher für steiles Gelände

Nachfolgend stellen wir Dir vor, welche Rasenmäher für steiles Gelände geeignet sind und welche Modelle überhaupt nicht in Frage kommen. Außerdem erfährst Du, worauf Du bei der Auswahl besonders achten solltest. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

3 Rasenmäher für steiles Gelände in der Vorstellung

Flymo Turbo 400

Luftkissenmäher steiles Gelände

Der Flymo Turbo ist der bekannteste Luftkissenmäher auf dem Markt. Er wiegt lediglich 7,5 kg und verfügt über eine Schnittbreite von 40 cm. Damit eignet er sich auch für etwas größere Flächen bis 750 m². Die elektrische Leistung beläuft sich auf 1500 Watt, womit sich auch etwas höheres und nasses Gras erfolgreich mähen lässt.

Dank des leichten Gewichts ist die Handhabung sehr einfach. Der Flymo Turbo kann souverän durch Hanglagen und um Hindernisse herum geführt werden. Zudem kann der Holm eingeklappt werden, weshalb eine platzsparende Aufbewahrung möglich ist. Das Gehäuse besteht aus schlagfestem ABS-Kunststoff und ist sehr robust.

Neben dem Vorteil der einfachen Handhabung weist der Flymo die üblichen Vorteile eines Elektro-Rasenmähers auf: er ist leise und stößt keine Emissionen aus. Grundsätzlich mäht dieser Luftkissenmäher sehr gleichmäßig. Je ebener der Boden ist, desto besser wird das Ergebnis.

Ein Nachteil ist das Stahlmesser, welches zum Lieferumfang gehört. Es ist bei manchen Auslieferungen stumpf, weshalb sich das Nachbearbeiten mit einem Schleifstein empfiehlt. Die Kunden sind dennoch überwiegend positiv vom Flymo Turbo 400 überzeugt.

Bosch Rotak 370 Li

Der Rotak 370 Li ist ein handlicher Akku-Rasenmäher von Bosch. Mit einer Schnittbreite von 37 cm eignet er sich für Rasenflächen bis 400 m². Ausgeliefert wird das Gerät mit 2 2-Ah-Akkus, einem Ladegerät und einem 40 Liter Grasfangkorb. Die Schnitthöhe lässt sich zentral, zwischen 2 und 7 cm, verstellen.

Mit einem Eigengewicht von 13 kg lässt sich der Rotak auch in Steigungen und Gefällen sehr leicht und sicher führen. Da er nicht kabelgebunden ist, ist er sehr wendig und flexibel einsetzbar. An den Seiten befindet sich ein Rasenkamm, welcher das randnahe Gras aufrichtet, damit es das Messer zuverlässig erfassen kann.

Die 36-Volt-Akkus haben genug Power, um auch hohes Gras zu bewältigen. 2 Ah sind zwar Standard, aber leider etwas wenig. 4 Ah Akkus halten deutlich länger durch. Die Ladezeit für eine vollständige Ladung beläuft sich auf 70 Minuten. 40 Minuten verstreichen für eine Schnellladung von 80 %.

Mit ca. 75 dB ist dieser Akku-Rasenmäher angenehm leise. Nachbarn, Kleinkinder oder Tiere werden sich an diesem Rasenmäher deshalb wenig stören. Des Weiteren sind die Griffholme ergonomisch geformt, weshalb der Mäher vom Verein Aktion Gesunder Rücken empfohlen wird.

Die 36-Volt-Akkus lassen sich außerdem problemlos in die anderen Akku-Geräte von Bosch, wie Heckenscheren, Kettensägen, Laubbläser und Trimmer einsetzen. Insgesamt gefällt den Kunden dieser Akku-Rasenmäher, weil er sich sehr leicht handhaben lässt und keine lauten Geräusche von sich gibt. Die 2 Ah-Akkus sind etwas schwach. Wer wirklich 400 m² mähen möchte, sollte zusätzlich auf Akkus mit 4-6 Amperestunden setzen.

Güde Big Wheeler 554.1 R Trike

Das Güde 554.1 R Trike ist ein Benzin-Rasenmäher mit 3 Rädern. Das vordere Bugrad kann sich dabei vollkommen frei bewegen. Das ist ein großer Vorteil, wenn man in unwegsamem Gelände arbeitet. Der Big Wheeler verfügt über eine großzügige Schnittbreite von 55 cm. Er eignet sich laut Hersteller für Rasenflächen bis 2200 m². Auch der Fangkorb ist mit einem Volumen von 65 Litern angenehm groß. Die Schnitthöhe lässt sich zentral, zwischen 2,5 und 7,5 cm, verstellen.

Obwohl dieser Rasenmäher 34 kg wiegt, kann er in steilem Gelände zum Einsatz kommen, denn er besitzt einen zuschaltbaren Hinterradantrieb (3,6 km/h). Zudem sind die Räder bewusst groß gehalten und kugelgelagert. Das erleichtert den Widerstand beim Schieben erheblich. Am Fürhungsholm befindet sich des Weiteren ein Ablagefach.

Das Trike hat einen vielfältigen Funktionsumfang zu bieten. Es kann im klassischen Sinne Mähen und Auffangen, Mulchen oder alternativ auch einfach das Schnittgut seitlich auswerfen. Es handelt sich um ein sehr leistungsstarkes Gerät, welches auch spielend mit Wiesen oder nassem Gras zurechtkommt. Eine Leistung von 4,8 PS und ein Hubraum von 196 ccm unterstreichen dies eindrucksvoll.

Der Führungsholm lässt ich übrigens an die Körpergröße anpassen. Außerdem kann das Vorderrad praktischerweise auch fixiert werden. Das ist hilfreich, wenn der schwierige Part abgeschlossen wurde und nur noch relativ gerade Bahnen auf einer ebenen Fläche gezogen werden sollen.

Mit dem Güde Big Wheeler erhälst Du einen robusten Benzin-Rasenmäher, der auch mit großen und schwierigen Rasenflächen zurechtkommt. Der Motor ist sehr durchzugsstark. Weil das Gehäuse aus pulverbeschichtetem Stahl besteht, ist von einer sehr langen Haltbarkeit auszugehen. Zum weiteren Lieferumfang gehört Zubehör, wie ein Ölwechselkit und eine Abdeckplane.

Rasenmäher für steiles Gelände – Diese Modelle zur Auswahl

Luftkissenmäher

Luftkissenmäher sind die erste Wahl für ein steiles Gelände. Sie wurden dazu konzipiert, sich auch in sehr unwegsamen Bereichen leicht fortzubewegen. Das liegt vor allem an ihrem geringen Eigengewicht und dem Umstand, dass sie über dem Boden schweben. Es entsteht demnach keine Reibung mit der Oberfläche. Das funktioniert, weil der Motor permanent Luft unter die Haube drückt und sie damit zum Abheben zwingt. Luftkissenmäher können in jedem noch so schwierigen Gelände gut gehandhabt werden. Das verringert die Anstrengung, sowie Verletzungsgefahr natürlich erheblich. Als kleiner Nachteil ist die Kabelgebundenheit auszumachen. Wie bei einem Elektro-Rasenmäher, kann sich dieses in Hindernissen verfangen.

Leichte Akku- und Elektro-Rasenmäher

Normale Akku- und Elektro-Rasenmäher können auch für Steigungen eingesetzt werden. Sie sind kompakt und wiegen meist unter 20, teils sogar unter 10 kg. Daher lassen sie sich leicht schieben und handhaben. Auch Wendemanöver sind kein Problem und können souverän bewältigt werden. Bei Elektro-Rasenmähern sollte man allerdings darauf achten, dass das Kabel bei Höhenunterschieden zu einer größeren Stolpergefahr werden könnte. Außerdem kann es bei sehr hochgewachsenen Flächen zu Problemen mit der Leistung der Geräte kommen.

3-Rad-Rasenmäher

3-Rad-Rasenmäher, sogenannte Trikes, bieten den Vorteil, sich besonders leicht wenden zu lassen. Ihr einzelnes Vorderrad kann sich vollkommen frei zu allen Seiten bewegen. Auch in steilem Gelände können damit Hindernisse umfahren und alle Ecken restlos ausgemäht werden. Häufig handelt es sich bei solchen Modellen aber um massive Benzin-Rasenmäher. Aus diesem Grund solltest Du darauf achten, dass ein Hinterrad-Antrieb verbaut ist. Für Steigungen jenseits von 25° sind Trikes eher ungeeignet. Ein neue Alternative sind übrigens 4-Rad-Mäher, die an der Vorderseite 2 freidrehende Räder besitzen.

Mähroboter

Wer die Arbeit im unwegsamen Gelände nicht selbst übernehmen möchte, kann auf einen Mähroboter setzen. Diese Modelle erledigen die Arbeit vollkommen autonom und kommen mit Steigungen bis 60 % zurecht. In diesem Zusammenhang solltest Du Dich aber nicht von den Prozentangaben täuschen lassen. 60 % entsprechen nämlich lediglich einem ansteigenden Winkel von 30°, womit sie aber immer noch für die meisten Flächen geeignet sind.

Rasenmäher für steiles Gelände – Diese Modelle sind zu gefährlich

Im Internet tauchen immer wieder kuriose Videos auf. Beim Rasenmähen wird da keine Ausnahme gemacht. Eine Idee ist es beispielsweise, einen normalen Rasenmäher an einem Seil festzubinden und den Hang hinunterfahren zu lassen. Dass das zu einem keinem gewünschten Ergebnis führen wird und auch noch gefährlich werden kann, wenn das Seil reißt, sollte aber jedem klar sein.

Insbesondere schwere Rasenmäher haben in extremen Hanglagen nichts zu suchen. Ein schwerer Benzin-Rasenmäher ist dann nur sehr schwer zu kontrollieren und kann dem Nutzer schnell aus den Händen gleiten. In diesem Fall ist die Gefahr für Schäden an Mensch, sowie Maschine groß. Sperrige Benziner mit Radantrieb können eventuell zwar geradeaus fahren, lassen sich aufgrund ihrer Sperrigkeit aber nur unter größter Kraftanstrengung wenden. Die Gefahr, dass die 4-Rad-Geräte dabei umkippen, ist groß. Bedenken sollte man auch immer, dass der Schwerpunkt des Körpers verlagert wird, wenn das Mähen sehr aufwendig wird. Ist das Gras nass und das Schuhwerk auch nicht gerade passabel, rutscht man dann ganz schnell aus.

Neben klassischen Benzin-Rasenmähern sollte man in sehr steilem Gelände auch nicht auf Aufsitzmäher und Rasentraktoren setzen. Diese setzen mit ihrem Mähwerk schnell auf und zerstören damit die komplette Grasnarbe. Ein Mähen würde hiermit also mehr schaden, als nützen. Außerdem spielt ihr sehr hohes Eigengewicht eine Rolle. Bei einem Wendemanöver in einem steilen Gelände können sie deshalb auch umkippen.

Rasenmäher für steiles Gelände – Das muss er können

  • LEICHTE HANDHABUNG – Der Rasenmäher sollte, sofern er handgeführt ist, über ein geringes Eigengewicht und kompakte Ausmaße verfügen. Das gewährleistet, dass man jederzeit die Kontrolle über den Rasenmäher behalten und ihn sogar an Problemstellen leicht wenden kann. Da wesentlich weniger Kraft aufgewendet werden muss, ist die Gefahr auszurutschen oder den Mäher loszulassen deutlich verringert. Außerdem können auch 4-Rad-Modelle dann nicht so schnell umkippen.
  • OPTIMALE GEWICHTSVERTEILUNG – Damit der Rasenmäher nicht umkippen kann, sollte sich der Schwerpunkt von Haus aus in der Mitte befinden. Besonders 3-Rad-Rasenmäher bleiben auch bei Wendemanövern in Hanglagen stabil. Mähroboter können sich ebenfalls gut halten, weil ihr Körper verhältnismäßig breit ist.
  • BREITE REIFEN – Damit der Rasenmäher stabil läuft, sollten die Räder verhältnismäßig breit sein. Dann bewegt er sich nämlich auch bei Nässe und hohem Gras leichtgängig, ohne einzusinken. Sind die Reifen zusätzlich kugelgelagert, erhöht das die Mobilität ebenfalls.
  • ANGEPASSTES MÄHWERK – Das Mähwerk darf nicht zu tief liegen, weil es an der Kante zu einem veränderten Höhenunterschied ansonsten ständig aufsetzt. Im besten Falle verfügt das Mähwerk an der Außenseite über kleine Sicherheitsräder, die verhindern, dass das Mähwerk durch den Boden pflügen kann. Gute Rasentraktoren besitzen diese Rädchen.

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