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Rasenmäher für Sportplätze

Die besten Rasenmäher für Sportplätze

Die Rasenpflege gestaltet sich auf einem Sportplatz nicht so einfach. Oft wird ein besonders hoher Anspruch an die Rasenqualität gestellt, denn schließlich beeinflusst diese die Sportarten erheblich. Ist der Platz unregelmäßig gemäht oder gar mit Löchern versehen, können Golfball, Fußball und Co. hängen bleiben und bewegen sich grundsätzlich nicht ideal. Auch für den Spieler besteht dann eine erhöhte Verletzungsgefahr. Hinzu kommt die Größe eines Sportplatzes. Ein einzelnes Fußballfeld ist bereits über 7000 m² groß. Solche Flächen bewältigen nur Aufsitzmäher und Traktoren.

Rasenmäher für Sportplätze

Nachfolgend stellen wir Dir vor, welche Rasenmäher für Sportplätze geeignet sind. Außerdem erfährst Du, was Du beim Kauf beachten solltest und, was ein Rasenmäher für Sportplätze können muss. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber bei Deiner Entscheidung weiterhelfen zu können.

Rasenmäher für Sportplätze – 2 Modelle in der Vorstellung

Bei der Auswahl gilt es zu unterscheiden, ob es um ländliche Sportplätze, kleine Golfplätze oder große und sehr professionelle Anlagen des FC Bayern München und Co. geht. Wir legen den Schwerpunkt eher auf kleinere Einrichtungen, bei denen es um bis zu 20.000 m² geht.

Die vorgestellten Modelle eignen sich auch für den Obst- und Weinanbau, sowie die Pflege von Grünstreifen.

Husqvarna Automower 450X

Rasenmäher für Sportanlagen

Der Husqvarna Automower war der erste Mähroboter auf dem Markt. Mittlerweile stecken mehr als 20 Jahre Entwicklung in ihm. Seine Zuverlässigkeit und die tollen Mähergebnisse haben ihm weltweite Anerkennung verschafft. Das Modell Automower 450X stellt das Spitzenmodell der Serie dar und bewältigt Rasenflächen bis 5000 m².

Es handelt um sich einen großen Mähroboter, der mit einer hohen Geschwindigkeit arbeitet. Aus diesem Grund eignet er sich auch für die Pflege von Golf- und Fußballplätzen. Im besten Falle werden 2 Einheiten pro Fußballfeld eingesetzt.

Dank des innovativen GPS-Systems weiß der Mäher stets, wo er bereits gemäht hat und welche Flächen ausgelassen werden. Auch dies erhöht die Flächenleistung. Zudem ist der Automower mit Ultraschall-Sensoren ausgestattet, weshalb er vor Hindernissen rechtzeitig abbremst und diesen keine Schäden zufügt.

Des Weiteren verfügt das Gerät über einen umfassenden Diebstahlschutz. Wer Einstellungen vornehmen möchte, muss die festgelegte PIN eingeben. Zudem passt der Mäher nur zur eigenen Ladestation und gibt ein Alarmsignal (lässt sich auch abschalten) ab, wenn er vom Rasen entfernt wird.

Der Rasenmäher kann sowohl über das Bedienfeld am Gerät, als auch per „Automower-Connect“ App programmiert werden. Auf einem Sportplatz sollte man die Mähzeit auf 50-100 Stunden einstellen. Mähroboter mähen niemals viel, dafür aber sehr regelmäßig. Dadurch bleiben die Nährstoffe weitestgehend im Halm erhalten und der Rasen wird durchgehend gut belüftet.

Des Weiteren arbeitet der Autmower sehr leise, emissionsarm und bei allen Wetterverhältnissen. Die Klingen werden aus Carbonstahl hergestellt und sind sehr scharf. Der Mulch wird sehr stark zerkleinert und ist auf der Fläche kaum zu sehen. Des Weiteren beschädigen die Räder selbst die empfindlichsten Abschnitte nicht.

Husqvarna Rider 316T

Aufsitzmäher für Sportplätze

Der Rider 316T ist ein Aufsitzmäher mittlerer Größe von Husqvarna. Er wird von einem 2-Zylinder-Motor angetrieben, der bei 2900 Umdrehungen 13 PS leistet und von Kawasaki hergestellt wird. Der Hubraum liegt bei 600 m³.

Der Mäher kann mit einem von 3 Mähwerken ausgestattet werden. Das Kleinste ist 94 cm breit, das Größte 112 cm breit. Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 2,5 und 7,5 cm verstellen. Im Mähwerk arbeiten 3 Messer. Der Rasenmäher empfiehlt sich für die tägliche Flächenpflege bis 10.000 m².

Mit einem Gewicht von 238 kg ist der Rider deutlich leichter, als ein professionelles Großgerät. Daher schonen die Räder den Rasen auch, wenn der Rasen nass oder etwas höher gewachsen ist. Des Weiteren ist der Rider 316T 202 cm lang, 115 cm hoch und 89 cm breit.

Die Maximalgeschwindigkeit beläuft sich auf 9 km/h. Außerdem ist der Rider sehr manövrierfähig. Die Hinterräder können komplett unter den Hinterwagen schwenken, weshalb der Wendekreis sehr klein ist. Er kann dementsprechend, dank der Knicklenkung, viele Hindernisse umkurven und auch in schmalen Passagen zurechtkommen.

Da sich das Mähwerk vorne befindet, kann der Mäher auch gut unter Sitzbänke fahren und dort das Gras mähen. Der Tank ist ersichtlich, weshalb jederzeit kontrolliert werden kann, ob getankt werden muss.

Rasenmäher für Sportplätze – Diese Typen eignen sich

Sichelmäher

Sichelmäher arbeiten mit einem oder mehreren, schnell rotierenden Messern. Diese rotieren in der Waagerechten und stutzen den Grashalm mit einer hohen Geschwindigkeit. So entsteht ein gleichmäßiges Schnittbild. Alle klassischen Rasenmäher für den Heimgebrauch sind mit einem Sichelmesser ausgestattet. Für die Pflege von Sportplätzen können in diesem Zusammenhang sowohl Aufsitzmäher, als auch Rasentraktoren eingesetzt werden.

Spindelmäher/Schlegelmulcher

Spindelmäher und Schlegelmulcher schneiden das Gras nach dem Scheren-Prinzip. Dieses gilt als besonders schonend und beugt Verletzungen der Halme vor. Die sogenannten Rider (Aufsitzmäher) arbeiten häufig mit Spindeln, auch Wellen oder Walzen genannt. Eine Walze rotiert entgegengesetzt der Fahrtrichtung und führt das Gras an den darauf sitzenden Messern vorbei. Die spiralförmig angeordneten Messer nennt man Schlegel.

Das Schnittgut wird dabei zu Mulch verarbeitet. Die kleinen Schnitzel bleiben auf der Rasenfläche liegen, ziehen dann ein und dienen den Halmen als nährstoffreicher Dünger. Aus diesem Grund brauchst Du keinen Fangkorb.

Schlegelmäher benötigen mehr Energie, als Sichelmäher. Dafür arbeiten die robusten Messer aber so kraftvoll, dass Äste und kleine Holzstücke kein Problem darstellen und das Mähwerk nicht beschädigen. Oftmals setzen die örtlichen Kommunen dieses Typ zur Flächenpflege entlang der Straßen ein.

Die Spitzenmodelle verfügen übrigens über eine hydraulisch gesteuerte Arbeitsbreitenänderung. Sind Hindernisse, wie Bäume oder Zäune, im Weg, kann das Mähwerk angepasst werden.

Mähroboter

Auch Mähroboter eignen sich als Rasenmäher für Sportplätze. Die Spitzenmodelle besitzen eine Flächenleistung bis 5000 m². Es empfiehlt sich daher, mehrere Modelle dieser Größe zu kaufen. Sie können auf den Spielfeldern ausgesetzt werden und arbeiten anschließend vollkommen eigenständig. Das ist natürlich besonders praktisch, wenn sich nicht immer Personal für die Mäharbeiten findet. Insbesondere in kleinen Vereinen können Mähroboter dafür sorgen, dass die Mitglieder mehr Zeit für das Organisieren von Veranstaltungen oder dergleichen haben.

Um einen Mähroboter aufzustellen, muss zuvor ein Begrenzungsdraht ausgelegt werden. Auch bei einem kleinen Sportplatz braucht man dafür natürlich einige hundert Meter oder gar einige Kilometer. Diese Anschaffung muss in die Kosten einkalkuliert werden. Der Zeitaufwand ist beim Einrichten auch ein nicht ganz unwesentlicher Faktor. Wird der Draht an den Rändern eingegraben, dauert es besonders lange. Er kann alternativ auch mit Haken in den Boden gesteckt werden und wächst dann nach Einger Zeit in die Grasnarbe ein. Eine Stolpergefahr kann zuvor aber nicht ausgeschlossen werden, weshalb für diese Methode die Winter- und Sommerpause wohl der passendste Zeitpunkt ist.

Ist die Begrenzung ausgebracht, weißt der Roboter, in welchem Bereich er mähen muss. Nun muss nur noch die Ladestation aufgestellt, sowie die Mähzeiten einprogrammiert werden. Letzteres geht oft sowohl am Tastenfeld des Geräts, als auch per App. Bei Sportplätzen bietet sich der Betrieb über Nacht an, weil dann das Training und Spielveranstaltungen nicht gestört werden. Selbstverständlich ist es auch möglich, die Roboter perfekt zwischen den Trainingseinheiten und Spielen fahren zu lassen.

Mit einem Mähroboter sparen die Verantwortlichen aber nicht nur Zeit, sondern erhöhen auch die Rasenqualität. Mähroboter sein sehr leicht, weshalb ihre kleinen Räder den Rasen auch während des Regens nicht beschädigen. Es entstehen somit überhaupt keine Löcher oder Unebenheiten im Boden. Außerdem verarbeiten sie das Schnittgut zu Mulch, welcher die Rasenqualität fördert.

Rasenmäher Sportplatz

Rasenmäher für Sportplätze – Das muss er können

Ein Rasenmäher für Sportplätze muss vordergründig über einen sehr sauberen Schnitt verfügen. Bei Sportarten, wie Golf, ist es sehr wichtig, dass der Ball absolut gleichmäßig und möglichst ohne Widerstand rollen kann. Plätze, die uneben sind, würden den Faktor Glück im Spiel auf ein zu hohes Podest hieven.

Neben dem Mähwerk sollte man dabei auch auf die Gewichtsverteilung und die Räder achten. Die Geräte für Sportanlagen sind schwer. Ist die Bereifung schlecht oder der Schwerpunkt einseitig, sinken sie in die Grasnarbe ein und beschädigen diese. Außerdem entstehen so Löcher, in denen Spielgerät und Spieler festhängen könnten. Je breiter die Reifen sind, desto schonender ist das für den Rasen, weil das Gewicht weitreichender verteilt wird.

Um eine große Fläche in einer angemessenen Zeit mähen zu können, muss das Mähwerk entsprechend groß sein. Mit einem Hand-Rasenmäher ist es vielleicht noch möglich, rund um das Vereinsheim zu mähen. Die Spielfelder sind für Schnittbreiten um 50 cm und eine Leistung von unter 10 PS dann aber doch zu groß. Für kleine Anlagen genügt ein kompakter Aufsitzmäher mit einer Schnittbreite von 60 cm. Bei großen Flächen muss es schon eine Schnittbreite von über einem Meter sein.

Des Weiteren sollte das Gerät zuverlässig Mulchen können. Arbeitet es mit Hilfe von Spindeln, wird der Rasen besonders schonend behandelt. Außerdem versorgt der Mulch den Rasen mit Nährstoffen. Wird mit einem Sichelmäher gearbeitet, sollten Leistung und Drehzahl besonders hoch sein. Andernfalls können unsaubere Abrisse erfolgen, woraufhin sich der Rasen braun verfärbt und er für Krankheiten anfälliger ist.

Auch die Haltbarkeit des Motors und der Kleinteile spielt eine Rolle. Sportanlagen müssen dauerhaft kurz gehalten werden. Die Mäher häufen hier schon nach einer kurzen Zeit viele Arbeitsstunden an. Sind Kleinteile, wie der Keilriemen oder die Zündkerze, von einer schlechten Qualität, kann der Verschleiß schnell zu einem nervigen und kostspieligen Problem werden.

Professionelle Geräte für die Pflege großer Sportplätze bieten u.a. John Deere, Toro, sowie Honda an.

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