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Rasenmäher mit Radantrieb

Die besten Rasenmäher mit Radantrieb

Wer einen großen Garten pflegen muss, kann das Rasenmähen zunehmend als anstrengend und mühsam empfinden. Die Geräte für große Flächen haben meist ein hohes Eigengewicht. Eine Lösung für dieses Problem sind Rasenmäher mit Radantrieb. Hier übernimmt der Selbstantrieb weite Teile der Fortbewegung, weshalb das Mähen dann um einiges komfortabler wird.

Rasenmäher mit Radantrieb

Insbesondere bei Steigungen sind Rasenmäher mit Antrieb eine Hilfe erster Güte. Welche Rasenmäher mit Radantrieb für Dich geeignet sind, erfährst Du nachfolgend. Außerdem erklären wir, worauf Du vor dem Kauf achten solltest. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber bei Deiner Entscheidung weiterhelfen zu können.

Rasenmäher mit Radantrieb – 3 Modelle in der Vorstellung

BRAST Benzin-Rasenmäher mit konstantem Radantrieb

Rasenmäher mit Antrieb

BRAST bietet mit dem Modell 20196 einen sehr leistungsfähigen Benzin-Rasenmäher mit Antrieb an. Er verfügt über einen 196 ccm 4-Takt-Motor, der bei 2700 Umdrehungen stolze 6 PS leistet. Das Getriebe kommt vom französischen Markenhersteller GT. Die Schnittbreite liegt bei 51 cm, womit auch Rasenflächen von über 1500 m² in einem angemessenen Zeitraum gemäht werden können. Zur weiteren Ausstattung gehört ein Fangkorb mit Füllstandsanzeige, welcher 60 Liter fasst.

Der Rasenmäher wiegt 34 kg, weshalb ein Radantrieb auf jeden Fall angebracht ist. Dieser ist konstant und beschleunigt den Mäher auf ca. 3 km/h. Natürlich lässt er sich bei Bedarf auch einfach abschalten. Die Räder sind groß und kugelgelagert, womit sich der Komfort beim Schieben weiter erhöht. Weil sich die Schnitthöhe zentral, zwischen 3 und 8 cm, einstellen lässt, können gleichermaßen niedrige Halme im Garten, wie externe Wiesen gepflegt werden.

Dieser Rasenmäher kann für vielfältige Zwecke eingesetzt werden. Er kann das Gras klassisch mähen und auffangen, es aber auch zu Mulch verarbeiten (Mulchkeil im Lieferumfang). Dann wird das Schnittgut besonders stark zerkleinert und kann liegenbleiben. Dem Rasen dient der Mulch als nährstoffreicher Dünger. Außerdem kann das Schnittgut auch einfach seitlich ausgeworfen werden, wenn das gewünscht ist.

Wer die deutsche Betriebsanleitung zu Rate zieht, wird keine Probleme damit haben, den Mäher zu starten. Er startet gut und fängt auch liegende Grashalme gut ein. Mit Hilfe des Rasenkamms werden diese nämlich an der Vorderseite aufgerichtet. Das Schnittbild ist, dank des Messers aus Spezialstahl, ebenfalls mehr als solide.

Des Weiteren verfügt der BRAST über ein robustes Chassis aus Stahl, welches pulverbeschichtet ist. Das verhindert Rost und sorgt dafür, dass der Mäher auch durch Büsche und Co. geschoben werden kann, ohne außen beschädigt zu werden. Damit sich die Arbeit bequem gestaltet, lässt sich der Führungsholm an die eigene Körpergröße anpassen. Zudem befindet sich am Holm ein Getränkehalter und ein Ablagefach für Dinge, die Du griffbereit haben möchtest.

Nach dem Mähen lässt sich der Rasenmäher sehr leicht reinigen. Es ist ein Gartenschlauchanschluss vorhanden, mit dem sich das Mähwerk ausspülen lässt.

HYUNDAI Benzin-Rasenmäher mit variablem Radantrieb

Rasenmäher mit Selbstantrieb

HYUNDAI bietet mit dem Modell LM102G ES einen kräftigen Benzin-Rasenmäher mit Radantrieb und Elektro-Start an. Der Motor leistet bei 2800 Umdrehungen 4,8 PS. Die Schnittbreite beläuft sich auf 51 cm, weshalb auch große Rasenflächen effektiv gemäht werden können. Weiterhin lässt sich die Schnitthöhe zentral, zwischen 2,5 und 7,5 cm, 6-fach verstellen. Der Fangkorb nimmt 65 Liter Schnittgut auf und besitzt eine Füllstandsanzeige.

Mit einem Gewicht von 42 kg ist dieser Rasenmäher besonders schwer. Aus diesem Grund wurde ein Radantrieb verbaut. Dieser lässt sich variabel, sowie stufenlos zwischen 2,7 und 5 km/h verstellen. Diese Flexibilität ermöglicht es Dir beispielsweise, in steilen Hanglagen besonders viel Schub zu entwickeln, im Gefälle hingegen weniger zu nutzen. Außerdem können ältere Personen auf der Fläche langsamer arbeiten, als junge Personen, weil der Antrieb keine Hetzjagd veranstalten muss.

Damit sich der Mäher möglichst leichtgängig bewegt, sind die Räder groß und gleich doppelt kugelgelagert. Die Einsatzmöglichkeiten sind mannigfaltig. Du kannst den Rasen mähen und im Korb einsammeln oder auch Mulchen. Der Mulchkeil sollte aber nur verwendet werden, wenn der Rasen nicht zu stark gekürzt wird. Andernfalls bleibt das Schnittgut zu grob und behindert die Belüftung des Rasens. Des Weiteren kann das Schnittgut auch zu den Seiten ausgeworfen werden.

Als Motor kommt ein 4-Takter mit OHV-Technologie zum Einsatz. Dieser vereint Vorteile, wie Sparsamkeit und wenig Verschleiß mit einer geringen Lautstärke. Der Führungsholm lässt sich an die Körpergröße anpassen und zum Verstauen einklappen.

Nach dem Mähen kann ein Gartenschlauch angeschlossen werden, um das Mähwerk zu reinigen. Riskante Griffe müssen also nicht getätigt werden. Um den Transport zu vereinfachen, befindet sich an der Vorderseite ein Tragegriff.

HECHT Elektro-Rasenmäher mit konstantem Radantrieb

Rasenmäher mit Antrieb und Elektrostart

Der Hecht 1803 S ist einer der wenigen Elektro-Rasenmäher, die über einen Radantrieb verfügen. Dieser treibt den Mäher bei Aktivierung konstant um 3,6 km/h an. Bei einem Gewicht von 26,4 kg, hilft diese Funktion vor allem Frauen und älteren Menschen. Die Schnittbreite beläuft sich auf 46 cm, womit Flächen bis 1000 m² gepflegt werden können. Dabei gilt es aber, Hindernisse zu beachten. Sind diese zu zahlreich, macht ein Elektro-Rasenmäher keinen Sinn, weil sich das Kabel regelmäßig verfangen würde.

Zu den weiteren Eckdaten gehört ein Fangkorb, der 60 Liter aufnehmen kann, und eine Motorleistung von 1800 Watt. Die Schnitthöhe lässt sich zentral, zwischen 3 und 7,5 cm, 7-fach verstellen. Der Motor ist kräftig genug, um auch Äste und Laub zu zerkleinern. Außerdem erlaubt es das stabile Gehäuse, ihn unbeschadet an Hecken und Sträuchern vorbeizuschieben.

Neben dem klassischen Mähen und Auffangen kann der Mäher auch Mulchen. Dazu befindet sich ein Mulchkit im Lieferumfang. Mulch dient dem Rasen als Naturdünger. Außerdem ist es möglich, das Schnittgut seitlich auszuwerfen.

Zu den weiteren Vorteilen zählt eindeutig die geringe Geräuschkulisse. Mit einem Elektro-Rasenmäher fühlt sich das Mähen sehr entspannt an, weil er leise ist und keine Abgase ausstösst. Das gefällt sicherlich nicht nur Dir, sondern auch den Nachbarn, Kleinkindern und Tieren in der Umgebung.

Rasenmäher mit Radantrieb – Diese Typen kommen in Frage

Der Einbau eines Radantriebs lohnt sich erst ab einem bestimmten Eigengewicht des Rasenmähers. In einem leichten Rasenmäher verbaut, würde ein solcher den Preis unnötig in die Höhe treiben und das Gerät viel zu schnell antreiben. Auch der Anwender wäre damit nicht glücklich, denn ein leichter Rasenmäher lässt sich bereits so sehr gut handhaben und wenden. Wird ein Selbstantrieb verbaut, könnte ein solches Gerät zu einem unkontrollierbaren Kraftbündel werden.

Aus diesem Grund lohnt sich ein Radantrieb erst bei einem Gewicht von ca. 30 kg. Hier macht es Sinn, sich den Großteil den Aufwands beim Schieben abnehmen zu lassen. Besonders schwere Benzin-Rasenmäher werden häufig mit einem Radantrieb ausgestattet. Neben diesen gibt es aber auch vereinzelt Elektro-Rasenmäher mit einer großen Flächenleistung, die ebenfalls einen Antrieb besitzen. Akku-Rasenmäher, die über einen Selbstantrieb verfügen, konnte ich bisher noch nicht ausmachen. Sie sind ohnehin meist kompakt und leichtgewichtig.

Rasenmäher mit Radantrieb – Das gilt es zu beachten

Beim Selbstantrieb unterscheidet man zwischen 2 Varianten. Zum einen gibt es den variablen Radantrieb, welcher sich in der Geschwindigkeit verstellen lässt. Meist bietet dieser die Möglichkeit, aus 3 Geschwindigkeitsstufen wählen zu können. Im besten Fall ist er sogar stufenlos. Das hat den Vorteil, dass Du den Antrieb aktiv auf die Gegebenheiten anpassen kannst. Willst Du beispielsweise gleich wenden, kann der Antrieb auf die niedrigste Stufe gestellt werden. Wird hingegen ein steiles Gelände angefahren, kann der Antrieb auf die höchste Stufe gestellt werden, damit Du auch hier ohne große Kraftanstrengung arbeiten kannst.

Zum anderen gibt es den konstanten Radantrieb. Dieser wird häufiger verbaut, weil das Kosten spart und für die meisten Einsatzgebiete vollkommen ausreicht. Der Hersteller gibt die Geschwindigkeit des Radantriebs meist in km/h an. Der Wert liegt in der Regel zwischen 2,5 und 4 km/h. In einer Steigung verringert sich die Geschwindigkeit natürlich. Bei einem konstanten Radantrieb solltest Du unbedingt in Betracht ziehen, welche Geschwindigkeit zu Deinem Gang passt. Insbesondere ältere Menschen sollen schließlich nicht hinter einem zu schnellen Gefährt hinterherlaufen müssen.

Rasenmäher mit Radantrieb – Dann eignet er sich für Dich

  • Dein Grundstück ist uneben und hügelig
  • Dein Grundstück weist eine hohe Steigung auf
  • Du empfindest das bisherige Rasenmähen als zu anstrengend und kraftraubend
  • Du brauchst ein Gerät mit einer breiten Schnittbreite, welches über 30 kg wiegen wird
  • Du musst Rasenflächen von mindestens 750 m² pflegen

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