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Mini Grill

Gasgrills und Kugelgrills im Mini-Format

Das ausschweifende Grillen gehört für viele Menschen zum Komfort der warmen Jahreszeit. Der Geschmack dieser Zubereitung bleibt nach wie vor einfach unverkennbar. Doch leider kann der Genuss durch die äußeren Umstände eingeschränkt werden. Ist wenig Platz zuhause vorhanden oder eine kompakte Ausrüstung für den mobilen Einsatz gefragt, schlägt die Stunde von einem Mini Grill. Kleine Ausführungen lassen sich selbst auf einem beengten Balkon oder beim Camping einsetzen. Es gibt sie in allen bekannten Bauformen – vom klassischen Kugelgrill mit Holzkohle, über den Gasgrill, bis hin zum kompakten Elektrogrill.

Mini Grill

Welcher Mini Grill zu empfehlen ist, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst Du, was man in diesem Zusammenhang beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Mini Grill – 3 Modelle in der Vorstellung

Weber Gasgrill Q1000 Titan

Gasgrill Q1000

Die Marke Weber ist quasi der Inbegriff des ausgefallenen Grillens und genießt in diesem Segment einen tadellosen Ruf. Ein beliebter Mini Grill des Herstellers ist der Weber Q1000 Titan .

Bei diesem Modell handelt es sich um einen Gasgrill. Er kann wahlweise mittels Kartusche oder Flasche betrieben werden. Ein Druckminderer und ein Schlauch, für den Betrieb mit der Flasche, müssen jedoch separat erworben werden. Der Grill beansprucht in der Breite knappe 69 cm Platz sowie in der Tiefe 60 cm. Damit einhergehend ist er eine gute Lösung für kleine Familien, die zusätzlich nicht viel Platz aufbieten möchten. Der Rost besteht aus hochwertigem Guss, weshalb sich schmackhafte Aromen sowie optisch eindrucksvolle Brandings kreieren lassen.

Obwohl das Gehäuse zu weiten Teilen aus robustem Alu-Druckguss besteht, wiegt der Gasgrill nur 10 kg. Er kann deshalb jederzeit mühelos umgestellt werden. Der vorhandene Edelstahl-Brenner verfügt über eine Leistung von 2,5 kW. Aus diesem Grund musst Du Dich zu Beginn nicht in Geduld üben und kannst bei Bedarf locker Temperaturen jenseits von 250 Grad Celsius erreichen.

Alles in allem ist der Weber Q1000 Titan ein überaus hochwertiger Mini Grill. Er ist nicht ganz so kompakt, wie so manch anderes Modell. Dafür eignet er sich aber auch dazu, bei Bedarf 5-6 Personen zügig verköstigen zu können. Sämtliche Materialien sind auf eine lange Haltbarkeit ausgelegt. Dennoch bleibt das Gerät recht handlich. Über den stufenlos verstellbaren Brenner kannst Du übrigens gleichermaßen direkt wie indirekt Grillen. Die Kunden sind von diesem Grill zu weiten Teilen begeistert.

Weber Smokey Joe Premium Holzkohlegrill

Kugelgrill Holzkohle

Auch Holzkohlegrills werden mitunter als Mini-Version angeboten. Eine Empfehlung ist in diesem Zusammenhang der Weber Smokey Joe Premium .

Dieser Kugelgrill beansprucht nicht einmal 45 cm Platz im Durchmesser. Dementsprechend kann er nahezu überall zum Einsatz kommen. Auch dem Transport in der Camping-Ausrüstung steht nichts im Wege. Zudem beläuft sich das Eigengewicht lediglich auf 4,5 kg, weshalb das Gerät jederzeit kräfteschonend getragen werden kann. Dass dies sicher gelingt, gewährleistet ein großer Bügel. Er ist so positioniert, dass der Deckel nicht einfach abfällt.

Der Rost besteht hier aus klassischem Edelstahl. Dieser ist besonders pflegeleicht. Weil Holzkohle im Spiel ist, besteht nicht die Gefahr, dass der Rost zu kalt bleibt. Dafür musst Du allerdings zu Anfang eine gewisse Wartezeit einplanen. Die Grillfläche bietet Platz, um 2-3 Personen zu verköstigen. Da Lüftungsschlitze vorhanden sind, kannst Du die Temperatur variabel beeinflussen.

Im Gesamten ist der Weber Smokey Joe Premium ein günstiger Mini Grill, welcher für ein bedingungsloses Grill-Feeling sorgt. Das Gerät agiert sehr platzsparend, denn es nimmt zu den Seiten hin gerade einmal 43 cm ein. Außerdem wiegt es unter 5 kg und kann daher durchgehend komfortabel transportiert werden. Der Umgang gestaltet sich intuitiv. Dabei unterstützt Dich auch der Messbecher für die Briketts.

WMF Lono Master Elektrogrill

Kleiner Elektrogrill

Ein Mini Grill kann teils durchaus sogar drinnen in der Küche Verwendung finden. Ein gutes Beispiel ist hier der WMF Lono Master .

Dieser kleine Elektrogrill wartet mit dem Vorteil auf, über 2 unterschiedlich einstellbare Temperatur-Zonen zu verfügen. Im Bereich der Kompakt-Modelle ist dies eine seltene Eigenschaft. Durch die 2 individuell verstellbaren Flächen kannst Du z.B. Fleisch und Gemüse gleichzeitig bedarfsgerecht zubereiten. Das Gerät beansprucht zu den Seiten 68 cm sowie in der Tiefe 32 cm Platz. Für den Betrieb draußen kannst Du den Windschutz montieren. Jener und die Leistungsaufnahme von 2400 Watt sorgen dafür, dass Du rasch loslegen kannst.

Die beiden Grillplatten besitzen eine Antihaft-Beschichtung. Dadurch kann eine fettarme und gesunde Ernährung gewährleistet werden. Zudem können sie nach der Nutzung bequem in der Spülmaschine gereinigt werden. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Alu-Fettauffangschale und den Windschutz. Weil die Grillfläche im Gesamten 50×28 cm bemisst, kann auch dieser Mini Grill schon in Familien Verwendung finden.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der WMF Lono Master ein beliebter Mini Grill ist. Er kann sowohl drinnen, als auch draußen zuverlässig zum Einsatz kommen. Highlights sind u.a. die beiden individuell einstellbaren Zonen sowie der Windschutz. Generell macht der Elektrogrill einen hochwertigen Eindruck – wie man es eben von WMF erwarten darf. Das Gerät erkennt übrigens, ob die Platten richtig liegen. Nur dann heizt es sich auf. Weiterhin komfortabel ist die Tatsache, dass die Einzelteile nach dem Grillen entnommen und im Geschirrspüler gereinigt werden können.

Mini Grill – Darauf sollte man im Allgemeinen achten

Auswahlmöglichkeiten & Bauform

Im Segment der Mini Grills genießt man mittlerweile fast eine genauso umfassende Auswahl, wie im Bereich der klassischen Standgrills. Auch überaus renommierte Marken, wie Weber oder WMF, sind in dieser Kategorie vertreten. Gemeinhin kann man noch einmal eine Unterteilung in die folgenden Bauformen vornehmen:

  • Holzkohlegrills
  • Gasgrills
  • Elektorgrills

Ein traditioneller Holzkohlegrill sorgt auch im kleinen Format für ein tolles und stimmungsvolles Grill-Feeling. Die Geräte agieren hier entweder als klassischer Kugelgrill oder offen als Tischgrill. Du musst niemals befürchten, dass zu wenig Hitze aufkommt. Von Nachteil sind die Bildung von Rauch sowie mitunter ausgeprägte Gerüche.

Gasgrills lassen sich schnell auf Temperatur bringen sowie präzise einstellen. Gerade letzteres begünstigt natürlich die schonende Behandlung von Fisch, Gemüse oder Käse. Weiterhin ist keine übermäßige Bildung von Qualm zu erwarten. Der Betrieb kleiner Exemplare erfolgt entweder über Kartuschen oder 5 kg Flaschen.

Ein kompakter Elektrogrill bietet Dir teils die Möglichkeit, drinnen wie draußen Grillen zu können. Die Geräte produzieren – bei einer korrekten Anwendung – so gut wie keinen Rauch. Außerdem muss kein separates Betriebsmittel angeschafft werden. Schließlich sollte sich rund um den Haushalt oder das Wohnmobil immer ein Stromanschluss befinden. Beliebt sind hier vordergründig offene Tischgrills.

Ein Mini Grill ist natürlich erst ein Gerät als solches, wenn seine Maße sehr kompakt ausfallen. Viele Modelle beanspruchen in diesem Zusammenhang weniger als 50 cm Platz im seitlichen Durchmesser. Zudem beschränkt sich das Gewicht zumeist auf unter 10 kg, sodass auch Frauen und Senioren einen absolut mühelosen Umgang erwarten dürfen.

Leistung & Temperatur

Das Leistungsvermögen nimmt definitiv den entscheidenden Part ein. Um ein adäquates Grill-Aroma zu gewährleisten, muss der Grill ordentlich heiß werden können. Eigentlich besitzt ein Mini Grill, ob seiner kleinen Grillfläche, den Vorteil, dass verhältnismäßig wenig Energie zum Erzeugen hoher Temperaturen ausreicht. Doch dennoch ist hier Obacht geboten.

Im Allgemeinen sollte der Grill eine Temperatur jenseits von 200 °C erreichen können. Nur dann kommen die typischen Röstaromen sowie Brandings am Grillgut auf. Ein Holzkohlegrill schafft dies am zuverlässigsten, macht zu Beginn dafür aber auch die längste Wartezeit erforderlich.

Bei einem Gas- oder Elektrogrill solltest Du etwas genauer hinschauen. Je höher die Wattzahl ist, desto größer ist voraussichtlich auch das abrufbare Potenzial. In der Folge wird der Grill schneller heiß und kann höhere Maximaltemperaturen erzeugen.

Besonders entscheidend sind hohe Temperaturen beim scharfen Anbraten von Steaks. Nur sie fördern dicke Krusten zu Tage und verschließen die Poren. Durch letzteres kann der Saft nicht nach außen entweichen.

Ein Mini Grill kann aber auch zum indirekten Grillen verwendet werden. Zudem kannst Du Gemüse, Käse und Fisch schonend bei niedrigen Temperaturen behandeln. Jene können mittels Gasgrill oder Elektrogrill am konstantesten gehalten werden.

Sofern Dein Mini Grill mit einem Deckel aufwarten kann, steigert dieser Umstand die Effizienz. Er wird dadurch schneller heiß und kann die Temperatur z.B. bei windigem Wetter besser halten.

Darüber hinaus hilft Dir der Deckel dabei, den Rost komfortabel zu reinigen. Zu diesem Zweck wird die Haube einfach geschlossen und der Grill maximal eingeheizt. Im Folgenden verwandeln sich die schmierigen Rückstände der Marinade und das verbliebene Fett in trockene Asche. Letztere lässt sich natürlich viel einfacher abbürsten.

Grillrost

Der Grillrost ist das Herzstück eines jeden Grills. Er muss diversen Anforderungen gerecht werden. Als Material kommt häufig entweder Edelstahl oder Gusseisen zum Einsatz. Auch Mischungen, wie Alu-Druckguss, sind möglich. Eine minderwertige Lösung ist einfaches Blech.

Gusseisen wird von den meisten Profis vorgezogen, denn es fördert auf natürliche Art und Weise die Bildung von Röstaromen sowie von prachtvollen Mustern. Zudem speichert es die Hitze gut und gibt sie gleichmäßig ab. Von Nachteil sind ein hohes Gewicht sowie die Anfälligkeit gegenüber Korrosion. Daher sollte dieses Material niemals im Geschirrspüler landen.

Edelstahl gilt generell als pflegeleicht. Selbst beim rabiaten Abbürsten sind in der Regel keine Kratzer oder Abplatzer in der Oberfläche zu erwarten. Oft kann der Rost auch einfach in der Spülmaschine gesäubert werden. Da ein Edelstahl-Rost eher dünn ist, speichert er die Hitze nicht so gut. Daher kommt er des Öfteren nur in Kombination mit Holzkohle zum Einsatz.

Des Weiteren ist die Größe des Rosts von Bedeutung. Bei einem Mini Grill fällt jener natürlich eher gedrungen aus. Daher musst Du Dich darauf einstellen, lediglich 2-4 Personen gleichzeitig mit schmackhaften Speisen versorgen zu können.

Der Rost sollte grundsätzlich so schonend wie möglich behandelt werden. Dann hält er lange und die Optik leidet nicht. In der Praxis heißt das, die Bürste aggressiven Chemikalien vorzuziehen. Eine Ausnahme stellen spezielle Grillreiniger dar.

Platzwahl

In Sachen Platzwahl bietet ein Mini Grill natürlich Vorteile. Nur weil er jedoch fast überall abgestellt werden kann, sollte er jedoch auch nicht an jedem dieser Orte in Betrieb genommen werden. Wie komfortabel und vor allem sicher sich der Betrieb gestaltet, entscheidet der Standplatz maßgeblich.

Gemeinhin sollte der Platz der Wahl eben sein und über eine beständige Oberfläche verfügen. Bei einem Mini Grill kann ein kompakter Tisch bereits ausreichen. Weiches Sediment kann hingegen auch bei diesen Modellen die Unfallgefahr erhöhen. Elektrogrills warten mit der Besonderheit auf, auch mitunter drinnen in der Küchen zum Einsatz kommen zu können.

Weil ein Mini Grill über ein leichtes Gewicht verfügt, kann er jederzeit komplikationsfrei umgestellt werden. Das hat allerdings den Nachteil, dass er besonders anfällig gegenüber unabsichtlichen Stößen sowie Windböen ist.

Darüber hinaus solltest Du nicht nur zu leicht entflammbaren Objekten einen angemessenen Abstand wahren. Es bietet sich an, einiges an Platz zu den Seiten vorzuhalten. Dann genießt Du nämlich die maximale Bewegungsfreiheit, wodurch die Unfallgefahr auch wieder verringert wird.

Pflege

Die Reinigung ist sicherlich ein leidiges Thema. Dennoch gehört sie einfach dazu. Wenn Du Deinen Mini Grill gut pflegst, wirst Du stets in den Genuss eines unverfälschten Geschmacks kommen und Dich generell an allen Komponenten lange erfreuen können.

Glücklicherweise muss nur der Rost nach jeder Nutzung extra gepflegt werden. Bei einem Mini Grill gelingt dies besonders zügig, da seine Oberfläche schlichtweg so gedrungen ist. Ist ein Deckel vorhanden, bietet es sich zunächst an, den Rost „freizubrennen“. Sofern kein Deckel vorhanden ist, kann man mildes Seifenwasser zum Einsatz bringen. Händische Hilfsmittel stellen Bürsten, Schwämme und Tücher dar. Nur wenn es der Hersteller klar empfiehlt, kann der Rost in den Geschirrspüler gepackt werden. Nach der Pflege sollte der Rost direkt trockengewischt werden. Dies beugt Korrosion vor.

Eine Komplett-Reinigung des Grills ist in den meisten Haushalten 2-5 Mal pro Jahr angebracht. Je öfter er genutzt wird, desto öfter sollte er auch sauber gemacht werden. Wenn das Gerät abgekühlt ist, sollest Du zunächst alle entnehmbaren Teile entfernen.

Die Fettschale kann, je nach Modell, bequem in den Geschirrspüler gepackt werden. Sie muss spätestens bei einem Füllstand von 3/4 gereinigt werden. Ansonsten besteht nämlich die Gefahr eines Fettbrands.

Wurden alle Teile entfernt, kann der Innenraum ausgewischt werden. Handelt es sich um einen Mini Elektrogrill, musst Du Dich mit Feuchtigkeit vorsehen. Generell sollte bei jedem Grill so wenig Flüssigkeit wie möglich zum Einsatz kommen. Wenn mildes Seifenwasser zum Einsatz kam, solltest Du alle Bereiche auf jeden Fall im Folgenden direkt trocken machen.

Mini Grill – Vor- & Nachteile im Überblick

Kleine Grills warten mit diversen Vorzügen auf. Sie ermöglichen Dir eine maximal flexible Platzwahl. Zudem lassen sie sich problemlos transportieren, denn nicht nur die Ausmaße, sondern auch das Gewicht hält sich arg in Grenzen. Gleichermaßen steigt der Bedienkomfort zumeist. Jeder Anforderung können die Geräte allerdings auch nicht gerecht werden. Damit Du ihr Für und Wider zügig abwägen kannst, haben wir Dir im Folgenden eine Übersicht erstellt:

Vorteile

  • Geht zumeist mit verhältnismäßig günstigem Preis einher
  • Probate Auswahl unter bewährten Marken-Herstellern
  • Es werden gleichermaßen Mini Gasgrills, Mini Kugelgrills, wie ebenso Mini Elektorgrills angeboten
  • Platzwahl gestaltet sich maximal flexibel
  • Perfekte Wahl auf kleinen Balkonen sowie beim Camping
  • Niedriges Gewicht sorgt jederzeit für kräfteschonenden Transport
  • Inbetriebnahme gelingt schnell und intuitiv
  • Grillfläche wird schneller heiß als es bei einem großen Exemplar der Fall wäre
  • Es kann genügend Power vorhanden sein, um Steaks mit Röstaromen und dicken Krusten zu versehen
  • Auch wenn an Material eingespart wird, kann jenes dennoch hochwertig und haltbar sein
  • Lagerung beansprucht kaum Platz
  • Vergleichsweise umweltschonend, da anteilig weniger Energie benötigt wird

Nachteile

  • Nicht für große Familien sowie Feierlichkeiten geeignet (Speisen könnten in diesem Umfeld nicht gleichzeitig serviert werden)
  • Es kann meistens nur eine Temperatur-Zone eingerichtet werden, sodass auch nur eine Art von Mahlzeit zubereitet werden kann
  • Rückenschonende Haltung kann nur durch zusätzliche Objekte herbeigeführt werden
  • Zusätzliche Ablagemöglichkeiten für Schalen, Besteck und Co. fehlen
  • Ausstattung ist gemeinhin nicht so weitreichend, wie es bei XXL-Modellen der Fall ist (Kein Seitenkochfeld usw.)

Weber Q1000 Gasgrill im Test

> Jamie Oliver Grill

> Weber Holzkohlegrill


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