Skip to main content

Mobiler Kompressor

Diese Kompressoren sind tragbar

Kompressoren gibt es in unterschiedlichen Größen und Aufmachungen. Üblicherweise sind die Geräte recht massiv und mit einem großen Kessel versehen. Für einfache Arbeiten und den schnellen Einsatz zwischendurch sind solche Bauformen jedoch eher nicht geeignet. Hier kommt besser ein mobiler Kompressor zum Einsatz. Solche Modelle sind kompakt und leichtgewichtig. Der Betrieb erfolgt entweder per Netzstrom (230V) oder mittels Akku. Ist der Kompressor tragbar, kannst Du ihn überall auf Deinem Grundstück und sogar an entlegenen Orten, wie z.B. beim Camping, verwenden.

Mobiler Kompressor

Nachfolgend stellen wir Dir vor, welcher Kompressor mobil und tragbar ist. Außerdem erfährst Du, was man in diesem Zusammenhang beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber weiterhelfen zu können.

Mobiler Kompressor – Diese Modelle sind zu empfehlen

Einhell Akku-Kompressor PRESSITO

Tragbar Einhell Pressito

Die bayrische Firma Einhell stellt viele Elektro- und Akku-Tools für den heimischen Gebrauch her. Auch Kompressoren mit Akku gehören zum Sortiment. Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang der Einhell PRESSITO .

Der Kompressor wird mit einem 18V-Akku betrieben. Zwei Akkus und ein passendes Ladegerät gehören optional direkt zum Lieferumfang. Stets vorhanden sind bei diesem Set 3 verschiedene Adapter, mit denen Du flexibel Auto- sowie Fahrradreifen, Bälle und Luftmatratzen sowie Schlauchboote aufpumpen kannst. Obwohl es sich um einen Akku Kompressor handelt, kann jener in der Spitze einen Arbeitsdruck von 11 bar zur Verfügung stellen. Die moderate Abgabeleistung von maximal 16 Litern/Minute macht es allerdings unattraktiv, sehr große Objekte aufzublasen.

Selbst inklusive Akku liegt Eigengewicht im Übrigen noch bei weniger als 3 kg. Dementsprechend ist es jederzeit möglich, den Kompressor mühelos von A nach B zu tragen. Zu einem hohen Komfort tragen das digitale Manometer und die eindeutig bebilderten Touch-Elemente bei. Sämtliches Zubehör lässt sich praktischerweise direkt am Gerät verstauen, sodass keine Kleinteile verloren gehen.

Alles in allem ist der Einhell PRESSITO ein beliebter und mobiler Kompressor. Seine Besonderheit ist die Tatsache, dass er wahlweise mit 18V-Akku oder klassisch über den Netzstrom (230V) betrieben werden kann. Zusammen mit den 3 beiliegenden Aufsätzen kannst Du also sehr flexibel agieren. Es ist möglich, einen Hochdruck bis 11 bar zu erzeugen. Gleichermaßen kannst Du sanft mit Niederdruck arbeiten. Lediglich zum Versorgen sehr großer Objekte ist dieses Modell nicht geeignet, denn dazu wird zu wenig Luftvolumen abgegeben. Die Kunden sind mit dem Preis-/Leistungsverhältnis zufrieden.

Güde 50077 AirPower 180/08

230V Güde AirPower

 

Auch Güde ist ein deutsches Unternehmen, das allerdings erst 1979 gegründet wurde. Als Maschinen- und Werkzeuganbieter hat sich die Firma europaweit einen Namen gemacht. Ein günstiger und mobiler Kompressor des Herstellers ist der Güde AirPower 180/08 .

Dieser Kolben-Kompressor wird klassisch per Netzstrom (230V) mit Energie versorgt. Er wiegt knapp über 5 kg und lässt sich bequem über den ergonomischen Griff transportieren. Zum weiteren Lieferumfang zählen ein Druckminderer, 250 cm Schlauch, ein Sicherheitsventil und eine Pistole. Außerdem liegen ein Reifenfüller, eine Ballfüllnadel, ein Fahrradventil und ein Luftmatratzenventil-Adapter bei. Hier können schon probate 140 Liter Luft pro Minute abgegeben werden, sodass sich auch größere Vorhaben rasch umsetzen lassen.

Der Motor braucht kein Öl und verbraucht 1100 Watt Strom. Im Betrieb kann er einen Arbeitsdruck von bis zu 8 bar erzeugen, was für Vorhaben rund um den eigenen Garten zumeist vollkommen ausreicht. Die Bedienung gelingt auch bei diesem Modell unkompliziert, wozu eindeutige Symbole maßgeblich beitragen. Darüber hinaus kannst Du auch bei diesem Kompressor das kleinteilige Zubehör direkt am Gehäuse verwahren.

Zusammenfassend kann man sagen, dass der Güde Airpower 180/08 ein günstiger und mobiler Kompressor ist. Er wird über eine normale Steckdose mit Strom versorgt. Im Anschluss kannst Du mit einem Druck von bis zu 8 bar arbeiten. Interessanter ist aber die Luftabgabe von 140 Litern pro Minute. Dank ihr sind Schlauchboot, Pool und Co. in Windeseile aufgepumpt. Weitere Highlights sind das umfassende Zubehör und die Tatsache, dass kein Öl benötigt wird. Man muss hier jedoch auf jeden Fall festhalten, dass dieses Modell nicht zum Versorgen eines Schalgschraubers oder gar Sandstrahlers ausgelegt ist.

Makita DMP180Z

Akku Makita DMP180Z

Auch Makita bietet tragbare Akku Kompressoren an. Ein hochwertiges Modell des Herstellers ist dabei der Makita DMP180Z .

Der 18V Kompressor ist überaus handlich. Selbst mitsamt Akku wiegt er federleichte 1,8 kg. Damit einhergehend dürfen auch Frauen und Senioren einen absolut harmonischen Bedienkomfort erwarten. Der Umgang gelingt denkbar einfach über das bebilderte, oberseitige Display. Zunächst muss man allerdings einen geladenen Akku sowie den passenden Aufsatz bereitstellen. Die „Z“ Produkte werden bei Makita nur im Einzelnen ausgeliefert, weshalb eventuell noch eine separate Anschaffung von Nöten ist. 3 verschiedene Luftdüsen sind allerdings auch hier stets vorhanden.

In der Praxis kann dieser tragbare Kompressor einen Druck von bis zu 8,3 bar erzeugen. Das reicht für Reifen vielerlei Art. Weil die Luftfördermenge allerdings nur bei 12 Litern/Minute liegt, gilt es das Aufpumpen großer Gegenstände tendenziell zu vermeiden. Der Kompressor verfügt darüber hinaus über eine LED, dank der sich der Arbeitsbereich bequem ausleuchten lässt.

Im Gesamten ist der DMP180Z ein kleiner sowie mobiler Kompressor von Makita. Er wiegt einsatzbereit nicht einmal 2 kg und lässt daher absolut mühelos bewegen. Das Gerät ist außerdem nur 27 cm lang, womit es in jeder Ausrüstung einen Platz finden sollte. Für den schnellen Einsatz zwischendurch – wie das Aufpumpen eines Balls oder einer Luftmatratze – ist dieser Akku Kompressor ideal. Für voluminöse Gegenstände passt hingegen das Luftvolumen nicht. Es liegen diverse Aufsätze bei. Die Kunden sind von diesem Akku Kompressor zu weiten Teilen begeistert.

Mobiler Kompressor – Darauf solltest Du grundsätzlich achten

Bauform & Antrieb

Ein Kompressor trägt seine Bezeichnung, weil er Gas (Luft) im Volumen komprimieren kann. Durch einen mechanischen Prozess, über Kolben oder Schrauben veranlasst, wird das Gas wärmer und energetisch aufgeladen. Den Betriebsdruck kannst Du selbst bestimmen. Um die Unfallgefahr zu minimieren, sollte jener stets zur jeweiligen Aufgabe passen.

Auch große Kompressoren können durchaus mobil nutzbar sein. Auf Baustellen kommen beispielsweise gerne Modelle mit Benzin-Motor zur Anwendung. Für daheim sind Akku-Kompressoren oder Druckluft-Kompressoren die bessere Wahl. Letztere werden über den normalen Netzstrom (230V) mit Energie versorgt.

Ein Akku Kompressor bietet Dir gemeinhin die beste Mobilität. Er braucht weder Öl, noch eine Steckdose. Ist ein geladener Akku vorhanden, kannst Du den Kompressor wirklich überall hintragen. Manche Modelle wiegen unter 3 kg. Das Leistungsvermögen gilt allerdings als eingeschränkt. Für Aufgaben mit hohem Arbeitsdruck und große Luftvolumina sind solche Geräte also eher nicht geeignet.

Auch Druckluft-Kompressoren mit Netzkabel können tragbar sein. Derartige Modelle sind mitunter besonders preiswert und ebenfalls ohne Öl verwendbar. Ein gutes Beispiel ist die Güde AirPower Serie.

Ob ein Modell mit Kessel oder ohne angebracht ist, musst Du selbst entscheiden. Wenn Du über längere Zeit am Stück Arbeiten durchführen möchtest, kann der Kessel mehr Komfort bieten. Es dauert zwar zunächst, bis er einsatzbereit ist, doch dann steht Dir viel Luft zur Verfügung, ohne permanente Geräusche sowie Unterbrechungen ertragen zu müssen. Da hier der Motor außerdem nicht permanent läuft, ist über die Zeit eine längere Haltbarkeit zu erwarten. Von Nachteil sind der erhöhte Platzbedarf und ein erhöhtes Eigengewicht.

Handhabung

Wenn Du auf der Suche nach einem tragbaren Kompressor bist, steht eine mühelose Handhabung natürlich an erster Stelle. Das Eigengewicht hat darauf besonders viel Einfluss. Ein mobiler Kompressor wiegt oftmals 5 kg und weniger. Solche Modelle brauchen kein Radwerk und lassen sich dennoch mühelos bewegen.

In der Regel gelingt der Umgang mit einem tragbaren Kompressor intuitiv. Das beginnt bereits beim Transport. Bei der Kupplung eines Druckluftschlauches haben sich einheitliche Standards etabliert. Daher passen Adapter und Zubehör oftmals herstellerübergreifend zueinander.

Auch bei einem kleinen Kompressor befindet sich ein zentraler Ein- und Ausschalter am Gerät. Bei einem guten Modell ist es möglich, den Druck stufenlos an einem Drehschalter einzustellen. Sogar Mini-Modelle haben im Übrigen fast immer ein leicht lesbares Digital-Display.

Wie es um den Druck bestellt ist, kannst Du am Manometer ablesen. Eindeutige Symbole helfen Dir darüber hinaus, Dich mit einem mobilen Kompressor zügig zurechtzufinden.

Leistung & Einsatzmöglichkeiten

Die Leistung bestimmt maßgeblich, wofür ein mobiler Kompressor eingesetzt werden kann. Zu unterscheiden gilt es hierbei u.a. die sog. Aufnahmeleistung und die sog. Abgabeleistung – beides wird in Liter/Min ausgewiesen. Letztere fällt immer etwas geringer aus. Je mehr Volumen pro Zeiteinheit abgegeben werden soll, desto mehr Aufnahme- und Abgabeleistung bedarf es zwangsweise – ansonsten dauert die jeweilige Aufgabe gefühlt ewig. Für ein Schlauchboot brauchst Du daher z.B. eine höhere Aufnahme- und Abgabeleistung als es bei einem einem kleinen Schwimm-Reifen der Fall ist.

Die einwirkende Power ist anhand des Luftdrucks, der in der Einheit bar ausgewiesen wird, erkennbar. Ein mobiler Kompressor kann in puncto Kraftpotenzial nicht mit einem massiven Modell mit Kessel mithalten. Dennoch sind teils Werte von 10 bar drin (Im Freizeitbereich genügt ein Maximaldruck von 6 bar zumeist schon). Die folgende Tabelle zeigt auf, für welche Tätigkeit welcher Arbeitsdruck erforderlich ist:

Aufgabe

  • Ball oder Luftmatratze aufpumpen
  • Fahrradreifen aufpumpen
  • Autoreifen aufpumpen
  • Schlagschrauber oder Sandstrahler mit Druckluft versorgen

Arbeitsdruck

  • 2 bar
  • 2-4 bar
  • 3-6 bar
  • 8-10 bar

Um Luftmatratzen, Planschbecken, Bälle, kleine Reifen und weiteres Freizeit-Zubehör rasch aufpumpen zu können, reicht in der Regel eine Abgabeleistung von +- 50 Litern pro Minute. Zum Lackieren werden hingegen bereits 300 Liter/Minute benötigt. Um komplikationsfrei Sandstrahlen zu können, bedarf es 500 Litern/Minute.

Lautstärke

Einfluss auf den Komfort bei der Nutzung hat sicherlich auch die Lautstärke des Kompressors. Der Schallpegel wird in der Einheit dB (Dezibel) ausgewiesen. Werte oberhalb von 80 dB gelten bei Erwachsenen tendenziell bereits als gesundheitsschädlich. Werte oberhalb von 40 dB beeinträchtigen zudem bereits die Konzentration.

Leider muss man festhalten, dass auch kleine, tragbare Kompressoren im Betrieb bei mehr als 90 dB liegen können. Damit einhergehend sind sie lauter als Rasenmäher. Während ein Kompressor mit Kessel beispielsweise den Arbeitsdruck vorbereitet, solltest Du Dich nicht in dessen Nähe aufhalten oder alternativ einen Gehörschutz anlegen.

Werte von 75 dB und abwärts verdienen sich in dieser Hinsicht schon ein Lob. Sofern Du an einem besonders leisen Exemplar interessiert bist, kannst Du auf einen sog. Flüsterkompressor zurückgreifen. Hier werden teils 50 dB unterschritten, womit solche Geräte nicht lauter als ein Fernseher sind.

Preis

Die Kosten sollten in einer fairen Relation zu Deinem eigenen Anspruch stehen. Ansonsten besteht ein erhöhtes Potenzial, enttäuscht zu werden. Im Segment der tragbaren Kompressoren bedeutet das zumeist folgendes: je mehr Arbeitsdruck benötigt wird und je haltbarer Dein Wunschmodell ausfallen soll, desto mehr musst Du auch investieren. Insbesondere bei der gewerblichen Anwendung macht es Sinn, ein erhöhtes Budget anzusetzen.

Ein mobiler Kompressor kann recht preiswert sein. Die ersten Angebote finden sich schon um 50 Euro herum. Modelle mit Netzkabel können günstiger sein, als es Modelle mitsamt Akku und Ladegerät sind. Bewährte Hersteller sind u.a. Makita, Einhell, Black+Decker und Güde.

Kompressor tragbar – Er hat Vor- & Nachteile

Ein mobiler Kompressor hat Dir diverse Vorteile zu bieten. Solche Modelle sind oftmals leichtgewichtig und versprechen daher einen kräfteschonenden Umgang. Je nach Antrieb, können sie außerdem nahezu überall zum Einsatz kommen. Für jeden Anspruch ist dieser Typus allerdings nicht geeignet. Damit Du dessen Für und Wider zuverlässig abwägen kannst, haben wir Dir im Folgenden eine Übersicht erstellt:

Vorteile

  • Probate Auswahl unter bewährten Markenherstellern
  • Wahlweise über Akku oder 230V-Steckdose nutzbar
  • Optimal für private Haushalte geeignet
  • Leichtes Gewicht, Tragegriff und kompakte Ausmaße gewähren Einsatz an nahezu jedem Ort
  • Häufig mit Preisvorteil verbunden
  • Schnelle sowie unkomplizierte Inbetriebnahme, dank eindeutigen Symbolen
  • Kräfteschonende Handhabung
  • Zumeist muss kein Öl Verwendung finden
  • Trotz kompakter Maße, kann ein Druck zwischen 8 und 11 bar universelle Einsatzmöglichkeiten gewähren
  • Zum Teil liegt umfassendes Zubehör bei, welches direkt am Kompressor befestigt werden kann
  • Platzsparende Lagerung möglich

Nachteile

  • Einsatzspektrum beschränkt sich auf kleine und mittlere Aufgaben, denn es wird vergleichsweise wenig Luft/Zeiteinheit abgegeben
  • Je kompakter und leichter die Modelle ausfallen, desto geringer fällt in der Regel auch der maximale Arbeitsdruck aus
  • Keine adäquate Lösung für den regelmäßigen Dauereinsatz

Makita DMP180Z im Praxis-Test

> Metabo Akkuschrauber

> Festool Akkuschrauber


Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.