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Welche Kettensäge Brennholz

Die besten Kettensägen zum Brennholz machen

Mit Holz kannst Du kostengünstig und umweltbewusst heizen. Wenn Du in Eigenregie eine Kettensäge für Brennholz nutzt, bieten sich Dir einige Vorteile. Du sparst z.B. Geld, weil der Raummeter im Wald nur 20-30 € kostet. Im Handel kostet er hingegen teils 100 €. Natürlich kann das Brennholz machen auch Freude bereiten. Man bewegt sich an der frischen Luft und ist sowohl geistig, wie körperlich gefordert.

Welche Kettensäge Brennholz

Welche Kettensäge für Brennholz geeignet ist, stellen wir Dir nachfolgend vor. Außerdem erfährst Du, was man bei der Auswahl beachten sollte. Wir hoffen, Dir mit diesem Ratgeber bei Deiner Entscheidung weiterhelfen zu können.

Welche Kettensäge für Brennholz – 3 Modelle in der Vorstellung

Stihl MS 170

Kettensäge zum Brennholz machen

Stihl ist ein über 90 Jahre altes Unternehmen aus Deutschland. Die Marke gilt seit 1971 als weltweiter Marktführer unter den Motorsägen und ist sehr renommiert. Beim Modell MS 170  handelt es sich um eine kompakte Kettensäge für Brennholz. Sie verfügt über eine 30 cm lange Schiene und eignet sich damit für Bäume mit einem Durchmesser von bis zu 60 cm.

Die Leistung liegt bei 1,6 PS, was für kleine und mittlere Bäume vollkommen ausreicht. Der 2-Takt-Motor gilt als verbrauchsarm, weil er konsequent die Abgase vom Frischgas trennt. Spülverluste werden minimiert und die Leistung maximiert.

Weiterhin empfiehlt sich dieses Gerät Einsteigern, weil es sich einfach bedienen lässt. Alle Funktionen, wie der Kalt- oder Warmstart, werden über einen Hebel am Griff gesteuert. Das ist nicht nur komfortabel, sondern auch sehr sicher. Eine Hand kann dann nämlich stets am Griff verbleiben.

Mit einem Eigengewicht von 4,1 kg kannst Du kräfteschonend arbeiten. Auch Frauen und Senioren können diese Säge souverän führen. Sie lässt sich gut transportieren und nach der Arbeit platzsparend verstauen.

Alles in allem ist die Stihl MS 170 eine funktionelle Benzin-Kettensäge zum Brennholz machen. Sie eignet sich für kleine und mittlere Baumstämme und lässt sich komfortabel handhaben. Trotz des für Stihl günstigen Preises, ist eine robuste und zuverlässige Säge entstanden. Sie ist mit nützlichen Funktionen, wie einem Antivibrationssystem und einem intelligenten Kompensator, ausgestattet. Der Kompensator sorgt dafür, dass der Kraftstoffverbrauch auch bei einem dreckigen Filter nahezu konstant bleibt. Das hauseigene „Ematic-System“ reduziert den Ölverbrauch um bis zu 50 %, weil jeder Tropfen gleichmäßig bei der automatischen Schmierung verteilt wird.

Husqvarna 135

Kettensäge für Brennholz

Das schwedische Unternehmen Husqvarna wird als Hersteller von Motorsägen ebenfalls weltweit geschätzt. Die Husqvarna 135  ist eine hochwertige Benzin-Kettensäge für Brennholz. Sie verfügt über eine Leistung von 1,9 PS und kommt daher für einen vielfältigen Einsatz, auch unter widrigen Bedingungen, in Frage.

Trotz der soliden Leistung wiegt das Gerät lediglich 4,4 kg und ist somit ideal für ausgedehnte Arbeiten geeignet. Die Säge lässt sich einfach starten und manövrieren. Der Motor gehört zur „X-Torq-Serie“ und kann als effizient bezeichnet werden. Durch die „Air-Injection“ wird der Filter weniger belastet und muss seltener  gereinigt bzw. ausgetauscht werden. Um ihn dennoch schnell zu erreichen, ist ein Schnellverschluss verbaut.

Der Griff ist ergonomisch geformt und angenehm weich. Zudem ist ein automatischer Start-/Stoppschalter verbaut. Das Schwert ist 36 cm lang, weshalb Du eine Vielzahl von Bäumen zu Brennholz verarbeiten kannst. Mittels Fällmarkierung kannst Du besonders präzise arbeiten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Husqvarna 135 eine hochwertige Kettensäge zum Brennholz machen ist. Mit einer Leistung von 1,9 PS und einer 36 cm langen Schiene, kommt sie auch mit groben Umständen problemlos zurecht. Dennoch wiegt sie lediglich 4,4 kg und lässt sich daher schmerzfrei über Stunden hinweg handhaben. Der geringe Verbrauch, ein schnell zugänglicher Filter, sowie vibrationsunterdrückende Armaturen erhöhen den Komfort weiterhin. In einem Test würde diese Gerät sicherlich zu den Siegern zählen.

Makita EA3200S40B

Kettensäge Brennholz Test

Makita ist ein japanischer Hersteller von Tools vielerlei Art. In Deutschland sind die Geräte der Firma sehr beliebt. Markenzeichen ist die Farbe blau. Das Modell EA3200S40B  ist eine beliebte Benzin-Kettensäge zum Brennholz machen. Die Leistung beläuft sich auf 1,8 PS. Weil das Schwert 40 cm lang ist, kannst Du auch dickere Baumstämme zuverlässig fällen.

Das Gewicht liegt bei komfortablen 4,1 kg. Die Bedienung erfolgt zentral über einen Hebel am Griff. Weil der Öltank ein Volumen von 280 ml aufnimmt, muss er nur selten nachgefüllt werden. Das gleiche gilt für den 400 ml fassenden Benzin-Tank. Praktischerweise kann man die Kette ohne Werkzeug spannen. Weiterhin ist ein probater Katalysator vorhanden, welcher die Emissionen verringert.

Das Startverhalten kann man als gut bezeichnen. Der vorhandene Primer-Vergaser leistet daran ebenso einen maßgeblichen Anteil, wie die Federunterstützung. Neben dem geringen Eigengewicht, sorgt außerdem eine zuverlässige Vibrationsdämpfung für bequeme Arbeitsverhältnisse.

Insgesamt handelt es sich bei der Makita EA3200S40B um eine beliebte Kettensäge für Brennholz. Sie eignet sich vor allem für Personen, welche die Kosten überschaubar halten möchten und dennoch einen gewissen Komfort erwarten. In gewohnter Makita-Qualität lässt sich die Säge einfach handhaben und ermöglicht gute Ergebnisse. Die Kundenmeinungen sind allerdings zum Teil zwiegespalten. Sie schwanken zwischen absoluter Begeisterung und Enttäuschung.

Welche Kettensäge für Brennholz – Darauf solltest Du bei der Auswahl achten

Leistung

Kettensägen können auf 3 Arten betrieben werden: mit Benzin, einem Stromkabel oder mit der Hilfe von Akkus.

Benzin-Kettensägen gelten als besonders leistungsfähig, weshalb sie auch sehr häufig im Gewerbe eingesetzt werden. Sie sind die erste Wahl, wenn es um das Fällen großer Bäume geht. Die Leistung liegt, je nach Modell, zwischen 1 und 8 PS. Bei moderaten Baumstämmen zur privaten Holzgewinnung genügen 1-4 PS vollkommen. Wer besonders komfortabel arbeiten möchte, achtet auf einen elektronischen Vergaser. Dann springt die Säge nämlich immer zuverlässig an.

Eine Alternative sind akkubetriebene Kettensägen. Sie sind leiser und umweltschonender. Zudem ist die Handhabung meist recht komfortabel, weil der Wartungsaufwand z.B. minimal ist. In Sachen Leistung können sie mit einer Benzin-Säge allerdings nicht mithalten. Daher empfehlen sich diese Geräte nur für kleine Bäume und für einfache Aufgaben, wie das Entasten.

Elektrische Kettensägen mit Stromkabel eignen sich nicht für die Arbeit im Wald. Sie brauchen immer einen Stromanschluss in der Nähe. Im heimischen Garten kann ein solches Modell hingegen zum Einsatz kommen. Kabelgebundene Sägen sind meistens günstig und können permanent betrieben werden. Um einen soliden Baum umsägen zu können, sollte die Leistung bei 2000 Watt und mehr liegen.

Schwert

Das Schwert, richtigerweise Schiene genannt, spielt bei der Auswahl von einer Kettensäge für Brennholz eine wichtige Rolle. Je weitreichender die Länge ausfällt, desto dicker kann der Stamm sein. Für Bäume mit einem Durchmesser bis 60 cm, genügen Standard-Schienen in einer Länge von 30 cm. Jene sollten immer mindestens halb so lang sein, wie der Baum dick ist.

Weiterhin müssen die Schwertlänge und die Leistung aufeinander abgestimmt sein. Ein guter Richtwert liegt bei 10-15 cm pro PS. In der Regel kann man das Schwert übrigens abnehmen und bei Bedarf austauschen. Nachrüstungen sind also problemlos möglich.

Im Allgemeinen muss die Schiene verwindungsfrei und robust sein. Wer die Kraft optimal übertragen möchte, setzt ein Ringkettenrad ein. Hier fällt der Schlupf geringer aus, als bei einem Sternrad. Dafür gestaltet sich jedoch die Montage etwas komplizierter.

Handhabung

Das Gewicht muss zu den eigenen Voraussetzungen passen. Je leichter es ausfällt, desto kräfteschonender gestaltet sich die Arbeit natürlich. Selbst leistungsfähige Benzin-Sägen wiegen heute kaum mehr als 5 kg. Somit kannst Du kräfteschonend arbeiten, ohne einen müden Arm und/oder Rückenschmerzen befürchten zu müssen.

Wer nach einem optimalen Verhältnis aus Gewicht und Leistung sucht, sollte zu einem benzinbetriebenen Gerät greifen. Hier gibt es Modelle, die bei einer Leistung von 1,5 PS unter 3 kg wiegen (z.B. Husqvarna T525).

Elektrische Sägen mit Kabel sind teils auch recht leichtgewichtig. Ihr Gewicht liegt häufig zwischen 4 und 5 kg. Wer mehr Mobilität schätzt, nutzt eine Akku-Kettensäge. Weil die Akkus leider einen Großteil des Gewichts ausmachen, wiegt diese kompakte Lösung auch so gut wie nie weniger als 4 kg.

Neben dem Eigengewicht, sollte man beim Thema Handhabung auch eine angemessene Schutzkleidung erwähnen. Eine Schnittschutzhose sowie feste Schuhe sind die Mindestvoraussetzung. Vor der ersten Inbetriebnahme der Säge solltest Du auf jeden Fall die Betriebsanleitung lesen und sicherstellen, dass Du mit diesem Gerät umgehen kannst.

Laufzeit

Auch der möglichen Laufzeit einer Motorsäge zum Brennholz machen sollte man Beachtung schenken. Besonders bei umfangreichen Arbeiten kann es nämlich nerven und viel Zeit kosten, Unterbrechungen für das Auftanken/Aufladen einzulegen.

Der Kraftstoff-Tank einer Benzin-Säge sollte dementsprechend nicht zu klein ausfallen. Je größer er ist, desto weniger Pausen müssen eingelegt werden. Man sollte in diesem Zusammenhang jedoch auch beachten, dass ein großer Tank das Eigengewicht stärker erhöht. Man muss also zwischen Effizienz und Gewicht abwägen.

Eine elektrische Kettensäge mit Stromkabel kann theoretisch durchgehend betrieben werden. Das ist sicherlich ihr großer Vorteil. Aber auch hier muss stets gewährleistet werden, dass genug Öl vorhanden ist. Der Öltank sollte mindestens 120 ml fassen. Bei ausdauernden Arbeiten sollten es eher mehr als 150 ml sein.

Die Laufzeit einer Akku-Kettensäge hängt maßgeblich von der Angabe der Amperestunden (Ah) ab. Je höher diese ausfallen, desto länger kannst Du unterbrechungsfrei arbeiten. Meist kommen Akkus mit 1,5-7 Ah zum Einsatz. Ab einer Kapazität von 5 Ah kannst Du davon ausgehen, länger als 30 Minuten pausenlos arbeiten zu können. Natürlich steigt der Anschaffungspreis mit der Kapazität.

Lautstärke

Grundsätzlich ist eine Kettensäge jeden Typs recht laut, weshalb Du auf jeden Fall immer Gehörschutz tragen solltest. Besonders laut sind benzinbetriebene 2-Takter. Weil sie Werte von deutlich über 100 dB erreichen, dürfen sie in Wohngegenden nur werktags, zwischen 9 und 13 Uhr, sowie zwischen 15 und 17 Uhr, verwendet werden. Im Wald ist man natürlich nicht so eingeschränkt. Die genauen Bestimmungen kannst Du im Juraforum nachlesen.

Akku-Kettensägen gehören zu den leisesten Kettensägen. Das hat nicht zuletzt auch etwas mit ihrer eingeschränkten Leistung zu tun. Sie können, je nach Gemeinde, werktags zwischen 7 und 20 Uhr zum Einsatz kommen. Um Nachbarn, Kleinkinder und Haustiere nicht unverhältnismäßig zu belasten, sollte man versuchen, Rücksicht zu nehmen.

Im Video: Brennholz machen

Welche Kettensäge für Brennholz – Vor- und Nachteile

Wer sein Brennholz selber macht, spart definitiv Geld. Das gilt nicht nur für Personen, die Eigentümer von Wäldern sind, sondern für jeden. Der Förster nimmt, je nach Region, nämlich lediglich 20-30 Euro für einen Raummeter. Im Handel kostet fertiges Brennholz hingegen meist 80-100 Euro.

Weiterhin kann einem diese Tätigkeit auch einfach Freude bereiten. Man hält sich in der Natur auf und muss sich sportlich betätigen. Letztlich weckt der Umgang mit einer Motorsäge zudem den Urtrieb zur Selbstversorgung. Diese Aufgabe ist daher auch für Rentner sinnvoll, weil man zum Leben der Familie weiterhin viel beiträgt.

Vorteile

  • Bis zu 80 % günstiger als im Handel
  • Körper und Geist werden gefordert
  • Chancen können jederzeit genutzt werden (Eigenen Baum auf Grundstück zu Brennholz verarbeiten/Stamm aus anderen Arbeiten überführen/etc.)
  • Man hält sich in der Natur auf
  • Kann viel Freude bereiten
  • Du bist Selbstversorger/versorgst die Familie
  • Du schonst die Umwelt, denn das Baumarkt-Holz hat lange Transportwege hinter sich und ist eventuell sogar von artfremden Schädlingen befallen

Nachteile

  • Gewinnung ist mit körperlicher Hingabe und dem Einsatz von einiger Zeit verbunden
  • Du musst mit der Säge umgehen können, um die Unfallgefahr weitestgehend ausschließen zu können (Motorsägen-Schein machen)
  • Schutzkleidung und ein geeignetes Transportmittel müssen vorhanden sein
  • Die Lagerung und Trocknung muss fachgerecht sein, um einen Schimmel- und Sporenbefall verhindern zu können

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